Generated by All in One SEO Pro v5.0.1.1, this is an llms-full.txt file, used by LLMs to index the site. # polargold Digitalagentur aus Hamburg für PIM, Self-Service- und Kundenportale & Softwareentwicklung ## Beiträge ### [News](https://polargold.de/news) **Published:** Mai 27, 2019 **Author:** Adde Adesokan --- ### [Ein Passwort schützt noch keine vertraulichen Kundendaten](https://polargold.de/news/b2b-kundenportal-sso-rollen-rechte) **Published:** Juli 29, 2026 **Author:** Adde Adesokan **Content:** **Serie Kundenportale: Teil 5 von 5** Viele Sicherheitsgespräche über Kundenportale beginnen mit der Anmeldung: Passwortregeln, Mehrfaktor-Authentifizierung und Single Sign-on. Diese Punkte sind wichtig. Sie lösen aber nur eine von mehreren Aufgaben. Nach der Anmeldung muss das Portal entscheiden, welche Daten, Dokumente und Funktionen eine Person tatsächlich nutzen darf. Im B2B hängt das selten nur vom Benutzerkonto ab. Unternehmen, Standorte, Verträge, Produktgruppen, Märkte und Verantwortlichkeiten wirken zusammen. > SSO beantwortet, wer sich anmeldet. Das Berechtigungsmodell beantwortet, was diese Person sehen und tun darf. ## Warum B2B-Berechtigungen komplexer sind Ein Geschäftskunde kann mehrere Standorte und Tochtergesellschaften besitzen. Eine Person bestellt für einen Standort, darf Rechnungen aber nicht sehen. Eine andere verwaltet Nutzende für das gesamte Unternehmen. Externe Dienstleister benötigen zeitlich begrenzten Zugriff. Vertretungen ändern sich und ehemalige Mitarbeitende müssen zuverlässig entfernt werden. Ein einfaches Schema aus „Admin“ und „Benutzer“ wird diesen Beziehungen nicht gerecht. Es führt entweder zu unnötigen Einschränkungen oder zu zu weitreichenden Zugriffen. ## Vier Ebenen eines belastbaren Modells ### 1. Identität Die Identität beschreibt die konkrete Person und den Weg ihrer Authentifizierung. Das Portal kann eigene Konten verwalten oder einen vorhandenen Identity Provider anbinden. SSO reduziert zusätzliche Zugangsdaten und kann vorhandene Sicherheitsrichtlinien nutzen. Wichtig ist eine klare Verantwortung: Wer erstellt Identitäten, wer sperrt sie und welches System führt Passwort-, MFA- und Sicherheitsregeln? ### 2. Organisation Im B2B handelt eine Person im Kontext eines Unternehmens. Dieses kann aus Standorten, Abteilungen, Tochtergesellschaften oder Partnerorganisationen bestehen. Das Organisationsmodell entscheidet beispielsweise, ob eine Person Aufträge nur für Hamburg oder für den gesamten Konzern sehen darf. Die Organisationsstruktur sollte nicht unkontrolliert im Portal dupliziert werden. Es muss geklärt sein, ob CRM, ERP, Identity Management oder eine zentrale Datenplattform die maßgebliche Zuordnung führt. ### 3. Rolle Rollen bündeln typische Verantwortlichkeiten: Einkauf, Technik, Buchhaltung, Service, Administration oder externe Partnerschaft. Sie erleichtern die Verwaltung, dürfen aber nicht zu pauschal sein. Eine Rolle beschreibt nicht zwangsläufig alle Zugriffe. Sie muss häufig mit Organisation, Vertrag oder Produktbeziehung kombiniert werden. ### 4. Berechtigung am konkreten Objekt Die kritischste Prüfung findet häufig am einzelnen Objekt statt: Darf diese Person genau dieses Dokument, diesen Auftrag oder dieses Produkt sehen? Darf sie nur lesen, Änderungen vorschlagen oder verbindlich freigeben? Gerade bei kundenspezifischen Preisen, Verträgen, regulatorischen Dokumenten oder mehreren Mandanten darf die Oberfläche nicht die einzige Schutzschicht sein. Berechtigungen müssen auch bei Suche, Download und API-Zugriff konsequent greifen. ## SSO ist Grundlage, nicht Berechtigungskonzept Single Sign-on verbessert Bedienbarkeit und zentrale Kontrolle. Es kann vorhandene Identitätsanbieter und Sicherheitsrichtlinien einbinden. Die fachliche Berechtigung bleibt trotzdem Aufgabe des Portals und seiner Datenmodelle. Ein Identity Provider weiß möglicherweise, dass eine Person zu einem Unternehmen gehört. Er weiß nicht automatisch, welche Produktfamilien vertraglich freigegeben sind oder welche Dokumentversion für einen Markt gilt. Deshalb müssen Authentifizierung und fachliche Autorisierung getrennt geplant und sauber verbunden werden. ## Der Lebenszyklus wird oft vergessen Ein Berechtigungskonzept ist nicht mit der ersten Einladung abgeschlossen. Es muss den gesamten Lebenszyklus berücksichtigen: - Wer darf neue Personen einladen? - Muss eine Einladung intern bestätigt werden? - Wie werden Rollen geändert? - Wie funktionieren Vertretungen und zeitlich begrenzte Zugriffe? - Was geschieht bei Unternehmens- oder Standortwechsel? - Wie werden inaktive Konten erkannt? - Wer entzieht Zugriffe beim Offboarding? - Welche Änderungen müssen protokolliert werden? Je mehr diese Vorgänge manuell im Support landen, desto weniger Self-Service wurde tatsächlich erreicht. ## Praxis: Datenblätter und kundenspezifische Dokumente Beim Datenblattportal für Mankiewicz werden nahezu eine Million TDS- und Sicherheitsdatenblätter Produkten und Kunden zugeordnet. Pimcore verwaltet Datenmodell, Dokumentenzuordnung und Berechtigungslogik. Die Authentifizierung erfolgt über ein von Mankiewicz betriebenes Keycloak, das an das Unternehmensverzeichnis angebunden ist. Identitäten und zentrale Sicherheitsrichtlinien bleiben damit in der Verantwortung des Kunden. Bei Lehmann&Voss erhalten Kunden Zugriff auf kundenspezifische Produktinformationen und Dokumente. SSO mit OpenID, Kundenbeziehungen und nachvollziehbare Dokumentprozesse greifen dabei ineinander. Beide Beispiele zeigen: Der Login ist nur die Eingangstür. Die eigentliche Sicherheit entsteht durch die korrekte Verbindung von Identität, Kundenbeziehung, Produkt und Dokument. ## Wie polargold Rollen und Rechte konzipiert Wir erfassen nicht nur technische Rollen, sondern reale Organisationen und Verantwortlichkeiten. Gemeinsam mit Fachbereichen, IT und Datenschutz klären wir: - welche Nutzergruppen existieren, - in welchem Organisationskontext sie handeln, - welche Daten und Prozesse geschützt werden, - wo Identitäten und Kundenbeziehungen geführt werden, - welche Einladungs- und Freigabeprozesse gelten, - welche Zugriffe protokolliert werden müssen, - wie Offboarding und Support funktionieren. Darauf aufbauend entstehen Rollenmodell, Objektberechtigungen, Identity-Integration und Testszenarien. Kritische Zugriffsregeln werden nicht nur an der Oberfläche geprüft, sondern entlang der gesamten Daten- und API-Schicht. ## Fazit Ein B2B-Kundenportal ist nicht sicher, weil es einen Login besitzt. Es ist sicher, wenn jede Person ausschließlich die Informationen und Handlungen erhält, die zu ihrer Organisation, Rolle und Geschäftsbeziehung passen – und wenn sich diese Rechte verlässlich ändern oder entziehen lassen. Wer Rollen und Rechte erst kurz vor dem Launch behandelt, muss häufig Datenmodell und Prozesse nachträglich korrigieren. Die richtige Frage gehört daher an den Projektanfang: Welche Person darf in welchem Unternehmenskontext auf welches konkrete Objekt zugreifen – und warum? **[Ein sicheres B2B-Kundenportal mit polargold konzipieren](https://polargold.de/kundenportale-self-service-portale)** ## Mehr zum Thema - [Mankiewicz: Keycloak, Datenmodell und Berechtigungslogik](https://polargold.de/news/mankiewicz-kundenportal-tds-sicherheitsdatenblaetter) - [Lehmann&Voss: kundenspezifische Produktinformationen und OpenID](https://polargold.de/case/lehmann-voss-self-service-kunden-portal) - [Teil 1 der Serie](https://polargold.de/news/kundenportal-entwickeln-projektstart) - [Teil 4 der Serie](https://polargold.de/news/kundenportal-erp-crm-pim-integration) [← Zur Newsübersicht](https://polargold.de/news/)Kategorien: [Kundenportale](https://polargold.de/thema/kundenportale) · [News](https://polargold.de/thema/news) **Kategorien:** Kundenportale, News --- ### [Ein Kundenportal ohne Systemintegration ist nur eine weitere Dateninsel](https://polargold.de/news/kundenportal-erp-crm-pim-integration) **Published:** Juli 22, 2026 **Author:** Adde Adesokan **Content:** **Serie Kundenportale: Teil 4 von 5** Ein Kundenportal kann modern aussehen und trotzdem zusätzlichen Aufwand erzeugen. Das passiert, wenn Produktinformationen kopiert, Auftragsstatus regelmäßig importiert oder Serviceanfragen anschließend manuell in ERP und CRM übertragen werden. Dann wurde keine durchgängige Kundenbeziehung geschaffen. Es wurde ein weiteres System ergänzt, das gepflegt, kontrolliert und abgeglichen werden muss. > Das Portal darf Daten zusammenführen. Es darf aber nicht ungeklärt eine neue Wahrheit erzeugen. ## Warum das Frontend nicht das eigentliche Integrationsproblem ist Die technische Verbindung über eine API ist nur ein Teil der Aufgabe. Vorher muss fachlich geklärt werden: - Welches System besitzt die führenden Daten? - Welche Informationen werden nur angezeigt? - Wo dürfen Kundinnen und Kunden Änderungen auslösen? - Welches System prüft und verarbeitet diese Änderungen? - Wie schnell müssen Daten aktualisiert werden? - Was geschieht bei Fehlern oder nicht verfügbaren Systemen? Ohne diese Entscheidungen verlagert eine Schnittstelle bestehende Unklarheiten lediglich in einen automatisierten Prozess. ## ERP: Aufträge, Preise und Transaktionen ERP- und Warenwirtschaftssysteme führen häufig Kundenaufträge, Verfügbarkeiten, Liefertermine, Rechnungen oder kundenspezifische Preise. Das Portal macht ausgewählte Informationen verständlich zugänglich und übergibt beispielsweise Anfragen, Buchungen oder Bestellungen strukturiert zurück. Die Herausforderung liegt in Aktualität und Semantik. Nicht jeder interne Status ist für Kunden verständlich. Nicht jede Preislogik darf außerhalb des ERP nachgebaut werden. Und nicht jede Anfrage kann ohne fachliche Prüfung als Auftrag zurückgeschrieben werden. Bei MyBWS werden Seminarinformationen aus dem ERP veröffentlicht und Vertrags- sowie Planungsprozesse in beide Richtungen verbunden. Der Nutzen entsteht gerade dadurch, dass Portal und Planungssystem nicht getrennt arbeiten. ## CRM: Beziehungen, Kontakte und Servicehistorie Das CRM kennt Unternehmen, Kontakte, Verträge, Zuständigkeiten und häufig auch die Servicehistorie. Für ein B2B-Kundenportal reicht jedoch die Zuordnung „Person gehört zu Firma“ selten aus. Standorte, Tochtergesellschaften, Vertretungen und mehrere Rollen müssen berücksichtigt werden. Das Portal kann Änderungen an Kontakten oder Zuständigkeiten aufnehmen. Vorab muss feststehen, ob diese sofort im CRM gelten oder einen Freigabeprozess durchlaufen. ## PIM: Produktinformationen als verlässliche Basis Ein PIM verwaltet Produktbeschreibungen, technische Merkmale, Varianten, Klassifikationen, Übersetzungen und Beziehungen. Im Portal werden daraus kundenspezifische Produktsichten, technische Informationen, Downloads oder Produktsuchen. Pimcore kann zusätzlich Dokumente, Inhalte, Kundenbeziehungen und Workflows abbilden. Das ist besonders relevant, wenn Produktdaten und Portalfunktionen eng zusammengehören. Ein PIM ersetzt trotzdem nicht automatisch ERP oder CRM. Die Datenhoheit muss für jedes Objekt bewusst definiert werden. ## DMS und DAM: Dokumente, Assets und Versionen Verträge, Rechnungen, Zertifikate, Sicherheitsdatenblätter, technische Datenblätter und Medien benötigen Versionierung, Freigabe und eindeutige Zuordnung. Das Portal sollte keine unkontrollierten Kopien erzeugen, sondern freigegebene Inhalte aus dem führenden System bereitstellen oder bei Bedarf dynamisch generieren. Bei Mankiewicz verbindet das Portal zentrale Daten- und Rechteverwaltung mit einer performanten Suche für nahezu eine Million Dokumente. Bei Lehmann&Voss werden Produktdokumente aus aktuellen Daten erzeugt, versendet und nachvollziehbar protokolliert. ## Direkte API, iPaaS oder zertifizierte Schnittstelle? Nicht jede Integration muss individuell programmiert werden. Je nach Systemlandschaft kommen direkte APIs, Webhooks, Dateiübertragungen, zertifizierte Konnektoren oder iPaaS-Lösungen infrage. Für Lehmann&Voss wird Microsoft Dynamics 365 Business Central über Celigo iPaaS angebunden. In anderen Projekten können direkte Schnittstellen sinnvoller sein. Die Auswahl hängt von Datenvolumen, Aktualität, Fehlerbehandlung, vorhandenen Konnektoren, Betrieb und Verantwortlichkeiten ab. Eine iPaaS nimmt die fachliche Modellierung nicht ab. Auch dort muss geklärt sein, welche Daten wohin fließen und wie Konflikte behandelt werden. ## Echtzeit ist nicht automatisch besser Tracking oder Verfügbarkeiten können aktuelle Daten benötigen. Andere Informationen lassen sich ereignisbasiert oder in festen Intervallen übertragen. Echtzeit erhöht technische Abhängigkeiten und ist nur sinnvoll, wenn der Prozess sie wirklich verlangt. Wichtiger als die maximale Geschwindigkeit sind definierte Erwartungen: - Wie aktuell muss die Information sein? - Wie erkennt das Portal veraltete Daten? - Was wird bei einer Störung angezeigt? - Wer erhält eine Fehlermeldung? - Kann ein Vorgang später sicher fortgesetzt werden? ## Wie polargold Integrationen plant Wir erstellen zunächst eine fachliche Daten- und Prozesslandkarte. Darin werden Systeme, Objekte, Verantwortlichkeiten, Leserichtungen, Rückschreibungen und Aktualitätsanforderungen sichtbar. Erst danach bewerten wir technische Integrationswege. Unsere Arbeit umfasst je nach Projekt: - Datenhoheit und Zielarchitektur, - API- und Schnittstellenkonzeption, - direkte Integrationen und iPaaS, - Datenmapping und Validierung, - Fehlerhandling und Monitoring, - Sicherheits- und Berechtigungskonzept, - Betrieb und Weiterentwicklung. So entsteht kein Portal neben der bestehenden Landschaft, sondern eine kontrollierte Zugangsebene zu den relevanten Daten und Prozessen. ## Fazit Die entscheidende Qualität eines Kundenportals liegt häufig unter der sichtbaren Oberfläche. Wenn Daten kopiert, Zustände unklar und Rückschreibungen manuell bleiben, skaliert das Portal die vorhandenen Brüche mit. Vor der Entwicklung sollte deshalb für jedes wichtige Objekt ein Satz vervollständigt werden können: Dieses System führt die Daten, diese Personen dürfen sie sehen oder ändern, und auf diesem Weg gelangen Änderungen kontrolliert zurück. **[ERP, CRM, PIM und DMS in einem Kundenportal verbinden](https://polargold.de/kundenportale-self-service-portale)** ## Mehr zum Thema - [AMA Freight: angebundene Logistikdaten und Statusinformationen](https://polargold.de/news/ama-freight-kundenportal-logistik) - [MyBWS: bidirektionale ERP-Prozesse](https://polargold.de/news/igbce-bws-self-service-seminarbuchung) - [Mankiewicz: Daten, Dokumente, Suche und Identity Management](https://polargold.de/news/mankiewicz-kundenportal-tds-sicherheitsdatenblaetter) - [Lehmann&Voss: Business Central, Celigo und Dokumentengenerierung](https://polargold.de/case/lehmann-voss-self-service-kunden-portal) - [Olympus: Datenerfassung zwischen SAP, CRM und PIM](https://polargold.de/case/olympus-data-collection-application) - [DEKOM: DXP, PIM und ERP-Integration](https://polargold.de/case/dxp-pim-system-website-dekom) - [Teil 3 der Serie](https://polargold.de/news/self-service-portal-mvp-prozesse) - [Teil 5 der Serie](https://polargold.de/news/b2b-kundenportal-sso-rollen-rechte) **Kategorien:** Kundenportale, News --- ### [Wer beim Kundenportal alles gleichzeitig will, startet meistens gar nicht](https://polargold.de/news/self-service-portal-mvp-prozesse) **Published:** Juli 15, 2026 **Author:** Adde Adesokan **Content:** **Serie Kundenportale: Teil 3 von 5** Zu Beginn eines Portalprojekts wächst die Wunschliste schnell: Login, Dashboard, Dokumente, Bestellungen, Tickets, Chat, Wissensdatenbank, Benachrichtigungen, Personalisierung und mehrere Schnittstellen. Jede Funktion klingt sinnvoll. Zusammen werden sie jedoch zu einem Programm, dessen Nutzen erst spät sichtbar wird. Das ist besonders riskant, wenn Prozesse, Datenqualität und Verantwortlichkeiten noch nicht geklärt sind. Dann wird nicht nur viel entwickelt. Es werden auch ungeklärte Abläufe digital festgeschrieben. > Ein gutes MVP ist nicht möglichst klein. Es löst einen häufigen, vollständigen und messbaren Prozess. ## Warum der Portal-Big-Bang attraktiv wirkt Ein umfangreicher erster Release verspricht, alle Stakeholder gleichzeitig zufriedenzustellen. In der Praxis steigt damit die Zahl der Abhängigkeiten: mehr Datenquellen, mehr Rollen, mehr Ausnahmefälle und mehr Entscheidungen vor dem ersten realen Nutzerfeedback. Ein MVP reduziert nicht einfach Funktionen. Es begrenzt bewusst die fachliche Komplexität. Dafür braucht es eine klare Nutzergruppe, einen konkreten Vorgang und ein messbares Ergebnis. ## Vier Kriterien für den ersten Prozess ### 1. Häufigkeit Wie oft tritt der Vorgang auf? Eine kleine manuelle Aufgabe kann bei mehreren Tausend Wiederholungen pro Jahr ein besserer Startpunkt sein als ein spektakulärer Sonderfall. ### 2. Aufwand und Wartezeit Wie viel interne Zeit bindet der Vorgang? Wie lange warten Kunden auf eine Antwort? Entscheidend ist der Gesamtprozess – einschließlich Suche, Rückfragen, Freigaben und Übertragung in weitere Systeme. ### 3. Datenreife Sind die benötigten Informationen bereits digital, eindeutig und aktuell vorhanden? Ein Portal kann schlechte Daten sichtbar machen, aber nicht automatisch heilen. Fehlt eine belastbare Datenbasis, gehört deren Aufbau zum MVP. ### 4. Risiko Welche Folgen haben falsche Informationen oder Berechtigungen? Bei Preisen, Verträgen oder regulatorischen Dokumenten müssen Freigaben, Versionen und Zugriffe von Beginn an sauber geregelt sein. ## Drei Prozesse mit häufig schnellem Nutzen ### Dokumente bereitstellen oder erzeugen Rechnungen, Zertifikate, technische Datenblätter und Vertragsunterlagen werden häufig wiederkehrend angefragt. Ein Portal kann sie passend zu Kunde, Produkt und Berechtigung bereitstellen. Bei Lehmann&Voss werden Dokumente zusätzlich aus aktuellen Daten generiert und nachvollziehbar versendet. Dieser Einstieg eignet sich, wenn Dokumente strukturiert zugeordnet werden können und manuelle Suche oder Versand heute spürbaren Aufwand erzeugen. ### Statusinformationen zugänglich machen Lieferstatus, Bearbeitungsstand, Freigaben oder Buchungen lösen regelmäßig Rückfragen aus. Bei AMA Freight werden Daten aus verschiedenen Logistiksystemen zusammengeführt, damit relevante Tracking- und Statusinformationen zentral verfügbar sind. Der Prozess eignet sich, wenn Statusdaten verlässlich geliefert und verständlich übersetzt werden können. Ein technischer Code aus dem ERP ist noch keine hilfreiche Kundeninformation. ### Strukturierte Vorgänge auslösen Serviceanfragen, Buchungen, Registrierungen oder Freigaben werden oft per E-Mail gestartet. Dadurch fehlen Pflichtangaben, Zuständigkeiten sind unklar und Informationen müssen übertragen werden. MyBWS verbindet Buchung, Vertragsmanagement und persönliche Informationen mit den internen Planungssystemen. Der zentrale Nutzen liegt nicht im Formular, sondern im durchgängigen Prozess zwischen Nutzenden und ERP. ## Was nicht in ein MVP gehört Ein MVP sollte keine Funktionen aufnehmen, nur weil sie in anderen Portalen üblich sind. Besonders kritisch sind: - Dashboards ohne konkrete Handlungsoption, - Chatbots ohne gepflegte Wissensbasis und Übergabeprozess, - Personalisierung ohne verlässliche Nutzer- und Produktdaten, - komplexe Sonderfälle mit geringer Häufigkeit, - mehrere parallele Prozesse, die dieselben ungeklärten Stammdaten benötigen. Auch „später“ muss konkret sein. Für zurückgestellte Anforderungen braucht es eine nachvollziehbare Roadmap, nicht nur eine Ablage mit Wünschen. ## Wie polargold einen Portal-MVP definiert Wir erfassen zunächst Nutzergruppen, Vorgänge, Volumen, Datenquellen und bestehende Arbeitsschritte. Danach bewerten wir mögliche Prozesse gemeinsam mit Fachbereichen und IT. Das Ergebnis ist ein priorisierter Scope mit klaren Systemgrenzen, Verantwortlichkeiten und Erfolgskriterien. Für den ersten Release definieren wir unter anderem: - welche Personen den Prozess nutzen, - welches Ereignis ihn startet, - welche Daten gelesen oder verändert werden, - welche Systeme beteiligt sind, - welche Ausnahmen behandelt werden müssen, - wie Erfolg und Nutzung gemessen werden. Erst danach folgen Bedienkonzept, Architektur und Umsetzung. So entsteht früh ein nutzbarer Prozess, ohne die spätere Plattform zu verbauen. ## Fazit Der gefährlichste Portal-Scope ist nicht der kleine. Es ist der scheinbar vollständige Scope, dessen Nutzen sich erst nach Monaten beweisen lässt. Ein fokussierter MVP schafft früher reale Nutzung und zeigt, welche Annahmen stimmen. Die erste Frage sollte daher nicht lauten: Welche Funktionen soll unser Portal besitzen? Sondern: Welchen häufigen Kundenprozess können wir als Erstes vollständig, sicher und messbar digitalisieren? **[Gemeinsam einen belastbaren Kundenportal-MVP definieren](https://polargold.de/kundenportale-self-service-portale)** ## Mehr zum Thema - [Lehmann&Voss: Dokumente automatisiert erzeugen und bereitstellen](https://polargold.de/case/lehmann-voss-self-service-kunden-portal) - [AMA Freight: Statusinformationen und Tracking](https://polargold.de/news/ama-freight-kundenportal-logistik) - [MyBWS: Seminar- und Vertragsprozesse](https://polargold.de/news/igbce-bws-self-service-seminarbuchung) - [Ausführliche MyBWS-Referenz](https://polargold.de/case/ig-bce-bws-account-und-shop-applikation) - [Teil 2 der Serie](https://polargold.de/news/self-service-portal-funktionen) - [Teil 4 der Serie](https://polargold.de/news/kundenportal-erp-crm-pim-integration) **Kategorien:** Kundenportale, News, Self-Service --- ### [Produktdaten mit AI anreichern: Von der Extraktion bis zur Freigabe in Pimcore](https://polargold.de/news/ai-produktdaten-pimcore-workflow) **Published:** Juli 8, 2026 **Author:** Adde Adesokan **Content:** AI sollte Produktdaten nicht unkontrolliert veröffentlichen. Ein belastbarer Workflow trennt Extraktion, Zuordnung, Prüfung, Freigabe und Publishing. Produktdaten liegen häufig in Datenblättern, Lieferantendokumenten, Tabellen, E-Mails oder PDFs vor. AI kann helfen, relevante Informationen zu erkennen und strukturierten Attributen zuzuordnen. Der produktive Nutzen entsteht aber erst durch einen kontrollierten Gesamtprozess. ## Ein belastbarer AI-Workflow in sieben Schritten - Quellen übernehmen: Dokumente, Tabellen oder Lieferantendaten werden eindeutig einem Produkt zugeordnet. - Inhalte extrahieren: AI erkennt Maße, Materialien, Leistungswerte, Klassifikationen oder Texte. - Attribute zuordnen: Ergebnisse werden auf das Pimcore-Datenmodell gemappt. - Regeln anwenden: Datentypen, Wertebereiche, Pflichtfelder und Abhängigkeiten werden geprüft. - Unsicherheit sichtbar machen: Vorschläge erhalten Konfidenz, Quelle und Bearbeitungsstatus. - Fachlich freigeben: Zuständige Mitarbeitende vergleichen Vorschlag und Quelle. - Kontrolliert publizieren: Erst freigegebene Informationen fließen in Website, Shop, Portal oder Datenblatt. ## Was gespeichert werden sollte Für Nachvollziehbarkeit reichen der neue Attributwert und ein Zeitstempel nicht aus. Je nach Risiko sollten auch Quelle, Modell beziehungsweise Verfahren, Konfidenz, vorgeschlagener Wert, freigegebener Wert und verantwortliche Person dokumentiert werden. Bei regulatorischen oder sicherheitsrelevanten Produktinformationen ist diese Herkunft besonders wichtig. AI kann die Bearbeitung vorbereiten, darf aber keine unkontrollierte fachliche Autorität erhalten. ## Mit einem begrenzten Anwendungsfall starten Ein guter Einstieg ist eine Produktgruppe mit wiederkehrenden Dokumenten und klar messbaren Attributen. Vor dem Ausbau werden Extraktionsqualität, Korrekturaufwand, Durchlaufzeit und Fehlerarten ausgewertet. Pimcore stellt mit strukturierten Datenobjekten, Importprozessen, Workflows und APIs eine geeignete Grundlage bereit. Aktuelle Komponenten erweitern die Möglichkeiten für agentenbasierte und MCP-gestützte Prozesse. Der produktive Einsatz muss zur Plattformversion, Edition, Sicherheitsarchitektur und zum konkreten Risiko passen. [AI in Pimcore](https://polargold.de/news/ai-in-pimcore-produktdaten) · [AI für Produktdaten](https://polargold.de/generative-ki-kuenstliche-intelligenz-produktdaten) · [Automatisierte Datenblätter](https://polargold.de/news/automatisierte-datenblaetter-aus-pimcore) · [Pimcore Agent Bundle](https://docs.pimcore.com/platform/Pimcore_Agent/) **Kategorien:** Insights, News, PIM & Produktdaten, Pimcore --- ### [Ein Login und ein Downloadbereich sind noch kein Self-Service-Portal](https://polargold.de/news/self-service-kundenportal-funktionen) **Published:** Juni 9, 2026 **Author:** Adde Adesokan **Content:** **Serie Kundenportale: Teil 2 von 5** Ein geschützter Bereich mit einigen PDFs wird schnell als Kundenportal bezeichnet. Für Nutzende ändert sich dadurch häufig wenig: Sie finden vielleicht ein Dokument, müssen bei Rückfragen oder Änderungen aber weiterhin eine E-Mail schreiben. Der Serviceprozess bleibt manuell – er hat nur eine zusätzliche Oberfläche bekommen. Ein Self-Service-Portal muss mehr leisten. Es soll Menschen befähigen, eine konkrete Aufgabe ohne unnötige Rückfrage sicher abzuschließen. Das kann der Abruf eines freigegebenen Datenblatts sein, die Prüfung eines Lieferstatus oder die Buchung eines Seminars. Entscheidend ist nicht, wie viele Funktionen sichtbar sind. Entscheidend ist, welche Vorgänge wirklich erledigt werden können. > Der Wert eines Portals entsteht nicht durch die Zahl seiner Funktionen, sondern durch die Zahl sinnvoll abgeschlossener Vorgänge. ## Sechs Funktionsbereiche, die echten Self-Service ermöglichen ### 1. Informationen finden – im richtigen Kontext FAQs und Wissensbereiche können Standardfragen reduzieren. Im B2B reicht eine allgemeine Suche jedoch selten aus. Produktinformationen, Anleitungen oder technische Dokumente müssen zu Produkt, Markt, Sprache, Vertrag und Nutzerrolle passen. Das Portal braucht deshalb nicht nur Inhalte, sondern ein belastbares Datenmodell und eine Suche, die Beziehungen versteht. Sonst wird aus dem Self-Service eine digitale Schatzsuche. ### 2. Dokumente sicher abrufen und erzeugen Dokumente gehören zu den stärksten Einstiegsprozessen: Rechnungen, Zertifikate, Verträge, Sicherheitsdatenblätter, technische Datenblätter oder Schulungsunterlagen werden regelmäßig benötigt. Ein sinnvoller Dokumentenservice beantwortet mehr als „Wo liegt die Datei?“: - Ist es die aktuelle und freigegebene Version? - Gilt das Dokument für Produkt, Kunde und Markt? - Darf die angemeldete Person es sehen? - Muss das Dokument erst aus aktuellen Daten erzeugt werden? - Ist nachvollziehbar, welche Version bereitgestellt wurde? Bei Lehmann&Voss werden mehr als 10.000 Produktdokumente pro Jahr verarbeitet und teilweise dynamisch erzeugt. Beim Mankiewicz-Portal steht die kontrollierte Bereitstellung eines Bestands von nahezu einer Million TDS- und Sicherheitsdatenblättern im Mittelpunkt. Beide Fälle zeigen: Dokumenten-Self-Service ist vor allem eine Daten-, Rechte- und Prozessaufgabe. ### 3. Status transparent machen „Wie ist der aktuelle Stand?“ gehört zu den häufigsten Servicefragen. Ein Portal kann Lieferungen, Freigaben, Buchungen oder Anfragen transparent darstellen – vorausgesetzt, die angebundenen Systeme liefern verlässliche Ereignisse. Bei AMA Freight werden Logistikdaten wie Tracking, ETA, Dokumente, Packstückinformationen und Alerts zusammengeführt. Der Nutzen entsteht nicht durch ein weiteres Dashboard, sondern dadurch, dass Kundinnen und Kunden relevante Informationen selbst abrufen können, ohne eine manuelle Statusauskunft anzufordern. ### 4. Vorgänge auslösen und weiterführen Ein Kontaktformular ist noch kein Prozess. Gute Portalfunktionen erfassen Angaben strukturiert, prüfen Pflichtinformationen und übergeben den Vorgang an das richtige System. Nutzende können anschließend den Status verfolgen und fehlende Angaben ergänzen. Typische Beispiele sind Serviceanfragen, Produktregistrierungen, Reklamationen, Freigaben, Bestellungen oder Buchungen. Je weniger Informationen intern übertragen oder erneut eingegeben werden müssen, desto größer ist der tatsächliche Nutzen. ### 5. Persönliche Daten, Organisationen und Rollen verwalten B2B-Nutzende handeln nicht nur als Einzelpersonen. Sie gehören zu Unternehmen, Niederlassungen oder Gremien und besitzen unterschiedliche Verantwortlichkeiten. Ein Portal muss deshalb Kontakte, Organisationen, Einladungen, Vertretungen und Berechtigungen verständlich abbilden. Dieser Bereich darf nicht nachträglich ergänzt werden. Er beeinflusst das Datenmodell und jede Funktion, die kundenspezifische Informationen zeigt. ### 6. Bei Bedarf an Menschen übergeben Self-Service ersetzt keinen guten persönlichen Service. Bei komplexen, sensiblen oder ungeklärten Anliegen muss ein sauberer Übergang möglich sein. Dabei sollten vorhandene Angaben und der bisherige Vorgang erhalten bleiben. Niemand möchte nach einem erfolglosen Portalversuch dieselben Informationen am Telefon erneut erklären. ## Was häufig überschätzt wird Dashboards, Chatbots und Personalisierung wirken in Präsentationen attraktiv. Sie sind aber kein Selbstzweck. Ein Dashboard ohne relevante Handlungsoptionen wird selten genutzt. Ein Chatbot mit unvollständigem Wissen erzeugt neue Rückfragen. Personalisierung ohne saubere Daten zeigt schlimmstenfalls die falschen Informationen. Vor jeder Funktion sollten deshalb drei Fragen beantwortet werden: 1. Welche konkrete Aufgabe erledigt die Person damit? 2. Welche Daten und Systeme sind dafür erforderlich? 3. Woran erkennen wir, dass die Funktion tatsächlich genutzt wird und Aufwand reduziert? ## Wie polargold Funktionen priorisiert Wir beginnen mit Nutzergruppen, realen Servicevorgängen und vorhandenen Daten. Gemeinsam bewerten wir Funktionen nach Häufigkeit, Nutzen, Datenreife, Risiko und Integrationsaufwand. Daraus entsteht kein möglichst umfangreicher Katalog, sondern ein priorisierter Weg vom ersten vollständigen Self-Service-Prozess zur ausbaufähigen Plattform. Pimcore kann Produktdaten, Dokumente, Inhalte, Kundenbeziehungen und Workflows zentral verbinden. Ob diese Plattform für das konkrete Portal sinnvoll ist, hängt jedoch von Systemlandschaft und Zielprozess ab. Die Funktionsliste folgt der Aufgabe – nicht umgekehrt. ## Fazit Ein gutes Self-Service-Portal stellt nicht nur Informationen hinter einem Login bereit. Es verbindet Daten, Berechtigungen und Prozesse so, dass Nutzende relevante Aufgaben selbstständig erledigen können. Wer Funktionen allein nach Sichtbarkeit oder Wettbewerbsvergleich auswählt, entwickelt schnell ein Portal, das viel zeigt und wenig löst. Der bessere Startpunkt lautet: Welche fünf wiederkehrenden Anliegen erreichen heute den Service – und welche davon könnten Nutzende mit den bereits vorhandenen Daten vollständig selbst erledigen? **[Kunden- und Self-Service-Portale mit polargold entwickeln](https://polargold.de/kundenportale-self-service-portale)** ## Mehr zum Thema - [Datenblattportal für Mankiewicz](https://polargold.de/news/mankiewicz-kundenportal-tds-sicherheitsdatenblaetter) - [Lehmann&Voss: Self-Service für Produktdokumente](https://polargold.de/case/lehmann-voss-self-service-kunden-portal) - [AMA Freight: Tracking und Self-Service](https://polargold.de/news/ama-freight-kundenportal-logistik) - [Teil 1 der Serie](https://polargold.de/news/kundenportal-entwickeln-projektstart) - [Teil 3 der Serie](https://polargold.de/news/self-service-portal-mvp-prozesse) **Kategorien:** Kundenportale, News, Self-Service --- ### [NIS-2 und IT-Dienstleister: Was Unternehmen von uns als Softwarepartner erwarten dürfen](https://polargold.de/news/nis-2-und-it-dienstleister-was-unternehmen-von-softwarepartnern-verlangen-sollten) **Published:** Juli 6, 2026 **Author:** Adde Adesokan **Excerpt:** NIS-2 macht die Steuerung unmittelbarer IT-Dienstleister zur Sicherheitsaufgabe. Das dürfen Unternehmen von uns als Softwarepartner erwarten. **Content:** Seit dem 6. Dezember 2025 gelten in Deutschland die Pflichten des NIS-2-Umsetzungsgesetzes. Für betroffene Unternehmen endet das Risikomanagement nicht an der eigenen Systemgrenze. Auch die Sicherheit der Lieferkette und die Zusammenarbeit mit unmittelbaren Anbietern und Diensteanbietern müssen berücksichtigt werden. Damit wird die Auswahl und Steuerung von Software-, Plattform- und Betriebsdienstleistern zu einer konkreten Sicherheitsaufgabe. Entscheidend ist nicht, ob ein Anbieter allgemein mit Sicherheit wirbt. Unternehmen müssen nachvollziehen können, wer für welche Systeme, Zugänge, Updates und Reaktionen verantwortlich ist. Genau an dieser Schnittstelle arbeitet polargold: Wir beraten, entwickeln und integrieren Pimcore-Plattformen, Produktdatenlösungen sowie Kundenportale und begleiten sie auf Wunsch auch nach dem Go-live. Sicherheitsverantwortung behandeln wir deshalb nicht als Zusatzdokument am Projektende, sondern als Bestandteil von Architektur, Umsetzung und Betriebsmodell. ## Warum IT-Dienstleister Teil des Risikomanagements werden Digitale Plattformen entstehen heute selten innerhalb einer einzigen Organisation. Softwarehersteller, Implementierungspartner, Cloud-Anbieter, Hoster und weitere Spezialdienste arbeiten zusammen. Fällt ein Baustein aus oder bleibt eine Schwachstelle unbehandelt, kann das die gesamte Plattform beeinträchtigen. [§ 30 BSIG](https://www.gesetze-im-internet.de/bsig_2025/__30.html) nennt deshalb ausdrücklich die Sicherheit der Lieferkette einschließlich der sicherheitsbezogenen Beziehungen zu unmittelbaren Anbietern und Diensteanbietern. Ebenfalls erfasst sind Sicherheitsmaßnahmen bei Erwerb, Entwicklung und Wartung von IT-Systemen sowie der Umgang mit Schwachstellen. Das bedeutet nicht, dass jedes Risiko vollständig an den Dienstleister übertragen werden kann. Das betroffene Unternehmen bleibt für sein Risikomanagement verantwortlich. Es benötigt aber klare Vereinbarungen und belastbare Informationen seiner Partner. ## Welche Verantwortung übernimmt welcher Partner? Bei einem Kundenportal oder einer Pimcore-Plattform können mindestens vier Rollen beteiligt sein: - Das Unternehmen bestimmt Schutzbedarf, Geschäftsprozesse und interne Verantwortlichkeiten. - Der Softwarehersteller pflegt das Standardprodukt und veröffentlicht Produkt- sowie Sicherheitsupdates. - Der Implementierungspartner entwickelt Datenmodelle, Funktionen, Schnittstellen und projektspezifische Erweiterungen. - Der Hosting- oder Cloud-Anbieter betreibt die zugrunde liegende Infrastruktur. In unseren Projekten verantwortet polargold typischerweise die Lösungsarchitektur, Individualentwicklung, Schnittstellen, Rollenmodelle und den Anwendungssupport. Der Betrieb der Infrastruktur kann beim Unternehmen, bei einem Hostingpartner oder in einer Cloud- beziehungsweise PaaS-Umgebung liegen. Wir machen diese Grenzen früh sichtbar, damit Aufgaben weder doppelt noch überhaupt nicht übernommen werden. Diese Rollen dürfen nicht nur im Angebot erkennbar sein. Für den laufenden Betrieb muss geklärt werden, wer Sicherheitsmeldungen bewertet, Updates testet, Protokolle prüft, Backups überwacht und bei einem Vorfall erreichbar ist. Besonders riskant sind Aufgaben, für die sich mehrere Parteien zuständig fühlen, tatsächlich aber niemand einen verbindlichen Prozess betreibt. ## Zehn Fragen an Software- und Plattformdienstleister Diese Fragen sollten Unternehmen nicht nur potenziellen Partnern stellen. Wir verwenden sie auch, um unseren eigenen Leistungsumfang in einem Projekt eindeutig zu beschreiben: 1. Welche Systeme, Komponenten und Daten liegen im Verantwortungsbereich des Dienstleisters? 2. Welche Unterauftragnehmer, Cloud- und Plattformdienste werden eingesetzt? 3. Wie werden administrative und privilegierte Zugänge vergeben, geschützt und entzogen? 4. Wie werden Sicherheitsupdates bewertet, getestet und eingespielt? 5. Über welchen Weg können Schwachstellen gemeldet werden und wie werden sie priorisiert? 6. Welche Ereignisse werden protokolliert und welche Abweichungen lösen eine Alarmierung aus? 7. Welche Daten und Konfigurationen werden gesichert und wie häufig wird die Wiederherstellung getestet? 8. Welche Kontakt-, Reaktions- und Eskalationswege gelten bei einem Sicherheitsvorfall? 9. Wie werden Änderungen entwickelt, geprüft, freigegeben und dokumentiert? 10. Wie werden Daten, Dokumentation und Zugänge bei einem Anbieterwechsel vollständig übergeben? ## Welche Nachweise sind in der Praxis sinnvoll? Die benötigten Unterlagen hängen vom Schutzbedarf und vom Leistungsumfang ab. Für ein geschäftskritisches Portal können unter anderem folgende Nachweise und Vereinbarungen relevant sein: - eine eindeutige Leistungs- und Verantwortungsbeschreibung; - technische und organisatorische Maßnahmen sowie ein aktuelles Verzeichnis relevanter Unterauftragnehmer; - Regelungen zu Wartung, Updates und Schwachstellen; - ein abgestimmter Kontakt- und Eskalationsweg für Sicherheitsvorfälle; - Vereinbarungen zu Protokollierung, Monitoring, Backups und Wiederherstellung; - Reaktionszeiten, Wartungsfenster und klar benannte Leistungsgrenzen; - Dokumentation der Architektur, Schnittstellen und administrativen Zugänge. polargold kann diese Unterlagen gemeinsam mit der Kunden-IT, dem Hostingpartner und weiteren beteiligten Dienstleistern aufbauen. Dazu gehören beispielsweise System- und Datenflussübersichten, dokumentierte Integrationen, Zuständigkeitsmatrizen sowie abgestimmte Update- und Eskalationsprozesse. Vorhandene Dokumentation prüfen wir dabei gegen die tatsächlich betriebene Plattform. Ein Zertifikat allein beantwortet diese projektspezifischen Fragen nicht. Es kann ein Baustein der Bewertung sein, ersetzt aber weder die technische Bestandsaufnahme noch eine eindeutige Aufgabenteilung. ## Warnsignale bei bestehenden Plattformen Handlungsbedarf besteht häufig, wenn niemand eine vollständige Übersicht der angebundenen Systeme besitzt, administrative Konten gemeinsam genutzt werden oder Updates nur bei akuten Fehlern erfolgen. Weitere Warnsignale sind ungeprüfte Backups, nicht dokumentierte Schnittstellen, unklare Unterauftragnehmer und fehlende Kontaktwege für Schwachstellen oder Sicherheitsvorfälle. Wenn wir eine bestehende Pimcore- oder Portalplattform übernehmen, beginnen wir deshalb nicht sofort mit neuen Funktionen. Zuerst klären wir Systemstand, Erweiterungen, Zugänge, Integrationen, Deployment, Wartung und aktuelle Verantwortlichkeiten. Daraus entsteht eine priorisierte technische Arbeitsgrundlage statt einer allgemeinen Sicherheits-Checkliste. Solche Lücken sind nicht ausschließlich ein NIS-2-Problem. Sie erschweren bereits den normalen Betrieb, verlängern Ausfälle und erhöhen die Abhängigkeit von einzelnen Personen. ## Was Unternehmen von uns als Softwarepartner erwarten dürfen polargold entwickelt und integriert [Pimcore-Lösungen](https://polargold.de/pim-pimcore), Produktdatenplattformen sowie [Kunden- und Self-Service-Portale](https://polargold.de/kundenportale-self-service-portale). Wir begleiten Unternehmen nicht nur bei der technischen Umsetzung. Gemeinsam mit Fachbereich, IT und Informationssicherheit schaffen wir einen klar abgegrenzten Verantwortungsbereich für die Plattform. - Wir machen Datenflüsse, Systemabhängigkeiten und technische Verantwortlichkeiten transparent. - Wir konzipieren Rollen, Rechte, SSO, Mehrfaktor-Authentifizierung und abgesicherte Integrationen. - Wir vereinbaren nachvollziehbare Entwicklungs-, Freigabe-, Update- und Schwachstellenprozesse. - Wir planen mit Ihnen Monitoring, Backups, Wiederherstellung und Eskalationswege. - Wir bleiben auf Wunsch auch nach dem Go-live für Wartung, Support und Weiterentwicklung verantwortlich. Damit erhalten Sie nicht nur eine Empfehlungsliste, sondern einen Partner, der priorisierte Maßnahmen in der Plattform tatsächlich umsetzen kann. Wir leisten keine rechtliche Betroffenheitsprüfung und geben keine pauschale NIS-2-Konformitätszusage. Unser Beitrag ist die belastbare technische Grundlage innerhalb Ihres übergeordneten Sicherheitsprozesses. ## IT-Dienstleister und Plattformverantwortung einordnen In einem kostenlosen Erstgespräch klären wir, welche Systeme, Dienstleister und Betriebsaufgaben für Ihre Plattform relevant sind und ob eine technische Bestandsaufnahme sinnvoll ist. [**Kostenlose Erstberatung zur Plattform-Sicherheit anfragen**](https://polargold.de/kontakt) Quellen: [§ 30 BSIG – Risikomanagementmaßnahmen](https://www.gesetze-im-internet.de/bsig_2025/__30.html), [§ 38 BSIG – Pflichten der Geschäftsleitung](https://www.gesetze-im-internet.de/bsig_2025/__38.html), [BSI-Informationen zu NIS-2](https://mip2.bsi.bund.de/de/info-nis2-registrierung/). Der Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung. **Kategorien:** Insights, News --- ### [Pimcore 2026.2: Studio, Sicherheit und Performance](https://polargold.de/news/pimcore-platform-2026-2) **Published:** Juli 9, 2026 **Author:** Adde Adesokan **Content:** Mit Pimcore Platform 2026.2 steht das nächste Update der aktuellen Plattformgeneration bereit. Nach dem deutlich größeren Technologiesprung mit Pimcore 2026.1 konzentriert sich 2026.2 vor allem auf **Stabilität, Performance, Sicherheit und Verbesserungen im täglichen Arbeiten mit Pimcore Studio**. Für Unternehmen, die bereits auf 2026.1 arbeiten, bringt das Release unter anderem Verbesserungen bei: - Studio-Workflows und Übersetzungsansichten - Dashboards für Datenqualität und Workflows - Mapping-Unterstützung beim Import - Performance bei der Asset-Auslieferung und CDN-Nutzung - Transparenz über Software-Komponenten durch Software Bills of Materials ## Was bedeutet das für bestehende Pimcore-Projekte? Aus unserer Sicht ist 2026.2 vor allem ein **Maintenance- und Optimierungsupdate**. Wer bereits auf 2026.1 arbeitet, muss daraus kein eigenständiges Migrationsprojekt machen. Das Update sollte vielmehr innerhalb der bestehenden Maintenance- und Release-Strategie bewertet und eingeplant werden. Vor dem Update sollten wie üblich individuelle Erweiterungen, Schnittstellen und projektspezifische Workflows getestet werden. Für neue Projekte spielt die Versionsentscheidung dagegen eine geringere Rolle: Diese werden ohnehin direkt auf einer aktuellen, zum Projekt passenden Plattformversion aufgebaut. Alle technischen Änderungen und Details beschreibt Pimcore in der offiziellen Release-Meldung: [**Pimcore Platform Version 2026.2 – offizielle Release-Informationen**](https://pimcore.com/en/resources/blog/pimcore-platform-version-2026-2) Bei Fragen zur eigenen Installation oder zur Planung eines Updates unterstützen wir gerne bei der technischen Bewertung. [Offizielle Release-Meldung](https://pimcore.com/en/resources/blog/pimcore-platform-version-2026-2) · [Pimcore Beratung](https://polargold.de/pimcore-pim-cms-dam-dxp) **Kategorien:** News, Pimcore, Pimcore Releases --- ### [Pimcore PIM oder klassisches PIM-System: Was passt zu welchem Unternehmen?](https://polargold.de/news/pimcore-pim-klassisches-pim-vergleich) **Published:** Juli 1, 2026 **Author:** Adde Adesokan **Content:** Pimcore ist nicht automatisch die beste Wahl für jedes PIM-Projekt. Entscheidend sind Datenkomplexität, Integrationen, Standardnähe und die Frage, ob mehr als Produktdaten benötigt werden. Unternehmen vergleichen Pimcore häufig mit klassischen PIM-Produkten. Beide Ansätze können Produktinformationen zentralisieren, Datenqualität verbessern und mehrere Kanäle versorgen. Der wesentliche Unterschied liegt weniger in einer einzelnen Funktion als im Lösungsansatz. Klassische PIM-Systeme bringen häufig stärker vorgegebene Produktmodelle und Abläufe mit. Pimcore stellt eine flexibel konfigurierbare Daten- und Experience-Plattform bereit, in der PIM, DAM, MDM, CMS/DXP, Portale und Integrationen zusammenspielen können. ## Wann ein klassisches PIM gut passen kann Ein stärker standardisiertes PIM ist interessant, wenn Produkte, Rollen und Ausleitungskanäle weitgehend typischen Mustern folgen. Vorgegebene Funktionen können Einführungsentscheidungen vereinfachen und den Gestaltungsspielraum bewusst begrenzen. ## Wann Pimcore seine Stärke ausspielt - komplexe Produktvarianten, Beziehungen oder Klassifikationen - unterschiedliche Geschäftsbereiche, Länder oder Marken - individuelle Integrationen zu ERP, PLM, Shops oder Lieferantensystemen - enge Verbindung von Produktdaten und Assets - Kundenportale, Websites oder Dokumente auf derselben Datenbasis - ein Datenmodell, das sich schrittweise weiterentwickeln muss Pimcore bietet dafür ein flexibles Datenmodell, API-orientierte Integration und die Verbindung mehrerer Daten- und Experience-Bereiche. Diese Offenheit verlangt jedoch gute fachliche Konzeption und technische Umsetzung. ## Nicht mit einer Feature-Liste entscheiden Eine Demo sollte zwei echte Produkte, einen vollständigen Prozess und die wichtigsten Rollen zeigen. Zusätzlich gehören Integration, Betrieb, Updatefähigkeit, Lizenzmodell und zukünftige Anforderungen in die Bewertung. Die richtige Frage lautet nicht: Welches System hat mehr Funktionen? Sondern: Welcher Ansatz bildet unsere relevanten Prozesse dauerhaft verständlich, sicher und wirtschaftlich ab? [Pimcore Demo vorbereiten](https://polargold.de/news/pimcore-demo-vorbereiten-checkliste) · [PIM-Software](https://polargold.de/pim-software) · [Pimcore Beratung](https://polargold.de/pimcore-pim-cms-dam-dxp) **Kategorien:** Insights, News, PIM & Produktdaten, Pimcore --- ### [Kein Kundenportal ist auch eine Entscheidung – meistens eine teure](https://polargold.de/news/kundenportal-entwickeln-projektstart) **Published:** Juni 2, 2026 **Author:** Adde Adesokan **Content:** **Serie Kundenportale: Teil 1 von 5** Ein Kundenportal wird in vielen Unternehmen noch wie ein zusätzliches Digitalprojekt behandelt: sinnvoll, aber nicht dringend. Solange Bestellungen, Dokumente, Statusauskünfte und Serviceanfragen irgendwie per E-Mail, Telefon oder Excel bearbeitet werden können, scheint der Handlungsdruck überschaubar. Das Problem: Auch Nichtstun erzeugt eine Systemlandschaft. Sie besteht aus Postfächern, persönlichen Ablagen, manuellen Rückfragen und Wissen, das an einzelnen Mitarbeitenden hängt. Mit jedem zusätzlichen Kunden und jedem weiteren Produkt wächst nicht nur das Geschäft, sondern auch die Zahl der Abstimmungen. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, ob ein Unternehmen ein Kundenportal entwickeln sollte. Sie lautet: > Welche wiederkehrende Arbeit wollen wir weiterhin mit jedem Auftrag und jedem Kunden erneut bezahlen? ## Woran Unternehmen den Handlungsdruck erkennen Ein neues Portal ist nicht automatisch die richtige Antwort. Bestimmte Warnsignale zeigen aber, dass die bestehende Serviceorganisation an Grenzen kommt: - Kunden fragen regelmäßig nach dem Status bereits laufender Vorgänge. - Dokumente werden immer wieder manuell aus verschiedenen Systemen zusammengesucht. - Produkt-, Auftrags- und Kundendaten stimmen zwischen ERP, CRM, PIM oder Excel nicht überein. - Anfragen erreichen unterschiedliche Personen und müssen intern weitergeleitet werden. - Zugriffsrechte werden über Verteiler, einzelne Links oder persönliche Absprachen geregelt. - Neue Kunden, Standorte oder Märkte erhöhen den Aufwand fast proportional. - Mitarbeitende verbringen Zeit mit Auskünften, die auf Basis vorhandener Daten automatisch möglich wären. Wenn mehrere dieser Punkte zutreffen, fehlt meistens nicht nur eine modernere Website. Es fehlt eine verlässliche digitale Schnittstelle zwischen Kunden, Daten und internen Prozessen. ## Ein Login macht noch kein Kundenportal Viele Portalprojekte starten mit einer Liste sichtbarer Funktionen: Anmeldung, Dashboard, Downloadbereich, Profil und Kontaktformular. Das ist verständlich, greift aber zu kurz. Ein B2B-Kundenportal schafft erst dann echten Self-Service, wenn Nutzende einen Vorgang vollständig und verlässlich erledigen können. Ein Dokument muss nicht nur auffindbar sein. Es muss aktuell, dem richtigen Produkt und Kunden zugeordnet und für die angemeldete Person freigegeben sein. Eine Statusanzeige hilft nur, wenn die zugrunde liegenden Systeme den Status korrekt liefern. Ein Formular spart nur dann Arbeit, wenn die Angaben strukturiert im richtigen Folgeprozess ankommen. Deshalb beginnt eine Kundenportal-Entwicklung nicht mit dem ersten Screen. Sie beginnt mit sieben Entscheidungen. ## Sieben Entscheidungen vor dem Projektstart ### 1. Für wen wird das Portal entwickelt? „Unsere Kunden“ sind selten eine einheitliche Nutzergruppe. Einkäufer benötigen andere Informationen als technische Ansprechpartner. Internationale Konzerne arbeiten anders als kleinere Geschäftskunden. Hinzu kommen Niederlassungen, externe Partner, Vertretungen und interne Mitarbeitende. Bevor Funktionen priorisiert werden, müssen Organisationen, Rollen und typische Aufgaben verstanden werden. ### 2. Welcher Prozess soll wirklich einfacher werden? Der erste Anwendungsfall sollte häufig auftreten, heute spürbaren Aufwand verursachen und vollständig digital abbildbar sein. Gute Kandidaten sind beispielsweise: - Dokumente und Zertifikate abrufen, - Liefer- oder Bearbeitungsstatus prüfen, - Servicevorgänge strukturiert anlegen, - persönliche Daten und Ansprechpartner verwalten, - Bestellungen, Buchungen oder Freigaben bearbeiten. Ein Portal-MVP sollte nicht möglichst viele Funktionen enthalten. Es sollte mindestens einen relevanten Prozess vollständig lösen. ### 3. Welches System ist für welche Daten führend? Kundenstammdaten können im CRM liegen, Aufträge und Preise im ERP, Produktinformationen im PIM und freigegebene Dokumente im DMS. Das Portal führt diese Daten zusammen, sollte aber nicht ungeklärt eine zusätzliche Datenwahrheit erzeugen. Vor der Umsetzung muss feststehen, wo Daten entstehen, wer sie ändern darf und in welches System Änderungen zurückgeschrieben werden. ### 4. Was dürfen Nutzende sehen und verändern? Im B2B reichen einfache Benutzerkonten meist nicht aus. Berechtigungen hängen beispielsweise von Unternehmen, Standort, Vertrag, Produktgruppe, Markt oder Funktion ab. Auch Einladungen, Vertretungen, Rollenwechsel und das Ausscheiden von Personen müssen berücksichtigt werden. SSO beantwortet, wer sich anmeldet. Das Berechtigungsmodell entscheidet, was diese Person anschließend sehen und tun darf. ### 5. Welche Systeme müssen integriert werden? Ein Kundenportal ohne belastbare Schnittstellen wird schnell zur nächsten Dateninsel. Entscheidend sind nicht möglichst viele Integrationen, sondern durchgängige Prozesse: Welche Informationen werden gelesen? Wo dürfen Nutzende Änderungen auslösen? Welche Rückmeldungen müssen in Echtzeit erfolgen? Was passiert, wenn ein angebundenes System nicht verfügbar ist? Diese Fragen betreffen Architektur und Betrieb – nicht nur die technische API. ### 6. Was gehört in den ersten Release? Große Portallisten mit Dashboard, Shop, Chat, Wissensdatenbank, Dokumenten, Tickets und Personalisierung wirken ambitioniert. Sie verzögern aber oft den ersten echten Nutzen. Ein belastbarer MVP kombiniert Nutzerwert, Datenreife und Umsetzbarkeit. Weitere Prozesse werden anschließend entlang tatsächlicher Nutzung ergänzt. ### 7. Wer verantwortet das Portal nach dem Launch? Ein Portal ist kein abgeschlossenes Websiteprojekt. Inhalte ändern sich, Prozesse entwickeln sich weiter, Rollen kommen hinzu und angebundene Systeme werden aktualisiert. Es braucht klare Verantwortung für Produkt, Fachlichkeit, Datenqualität, Support und technische Weiterentwicklung. Ohne dieses Betriebsmodell wird selbst ein gutes Portal mit der Zeit unzuverlässig. ## Was wir aus Kundenportal-Projekten gelernt haben Die Anforderungen unterscheiden sich stark, das Grundmuster bleibt jedoch ähnlich: Bei AMA Freight geht es um Statusinformationen, Logistikdaten, Dokumente und Alerts aus mehreren angebundenen Systemen. Bei MyBWS verbindet ein Self-Service-Portal Seminarbuchung, Vertragsprozesse und persönliche Informationen mit dem ERP. Für Mankiewicz bildet eine zentrale Daten- und Rechteverwaltung die Grundlage, damit nahezu eine Million technische Daten- und Sicherheitsdatenblätter kontrolliert bereitgestellt werden können. Diese Beispiele zeigen: Ein Kundenportal ist nicht einfach eine Oberfläche vor bestehenden Systemen. Es ist ein gemeinsamer Prozess- und Datenraum. Je klarer Datenhoheit, Rechte und Abläufe vor der Entwicklung geregelt sind, desto belastbarer kann das Portal wachsen. ## Wie polargold Kundenportal-Projekte angeht Wir beginnen nicht mit einer fertigen Funktionsliste. Gemeinsam mit Fachbereichen und IT klären wir zunächst: - Welche wiederkehrenden Vorgänge verursachen heute den größten Aufwand? - Welche Nutzergruppen und Organisationen müssen berücksichtigt werden? - Welche Daten und Dokumente werden für den Prozess benötigt? - Welche Systeme sind führend und wie werden sie angebunden? - Welche Rollen und Berechtigungen gelten? - Welcher erste Prozess liefert einen messbaren Nutzen? Darauf aufbauend entwickeln wir Daten- und Prozessmodell, Zielarchitektur, Bedienkonzept und einen realistischen MVP. Anschließend setzen wir das Portal um, integrieren die benötigten Systeme und entwickeln es anhand realer Nutzung weiter. Pimcore kann dabei eine tragende Rolle übernehmen, wenn Produktdaten, Dokumente, Inhalte, Workflows und Portalfunktionen auf einer flexiblen Plattform zusammengeführt werden sollen. Entscheidend ist aber nicht der Produktname. Entscheidend ist, ob die gewählte Architektur die tatsächlichen Prozesse und Verantwortlichkeiten sauber abbildet. ## Der richtige Zeitpunkt ist selten „später“ Nicht jedes Unternehmen braucht sofort ein umfassendes Kundenportal. Wer jedoch wachsende Mengen an Statusanfragen, Dokumenten, Nutzergruppen und Systemen weiterhin manuell koordiniert, verschiebt das Projekt nicht folgenlos. Der Aufwand wird bis dahin bei jeder Anfrage erneut bezahlt. Der erste sinnvolle Schritt ist deshalb keine Softwareauswahl. Es ist eine ehrliche Bestandsaufnahme: Welche drei Kundenprozesse beanspruchen heute wiederholt Zeit, obwohl die dafür benötigten Daten längst vorhanden sind? Genau dort beginnt ein Kundenportal, das mehr ist als ein Login mit Downloadbereich. **[Kunden- und Self-Service-Portale mit polargold entwickeln](https://polargold.de/kundenportale-self-service-portale)** ## Mehr zum Thema - [AMA Freight: Kundenportal für Logistik](https://polargold.de/news/ama-freight-kundenportal-logistik) - [MyBWS: Self-Service für Seminarteilnahmen](https://polargold.de/news/igbce-bws-self-service-seminarbuchung) - [Mankiewicz: Datenblattportal](https://polargold.de/news/mankiewicz-kundenportal-tds-sicherheitsdatenblaetter) - [Teil 2: Funktionen eines Self-Service-Portals](https://polargold.de/news/self-service-portal-funktionen) **Kategorien:** Kundenportale, News, Self-Service --- ### [Pimcore Audit: Zwölf Prüfbereiche für bestehende Plattformen](https://polargold.de/news/pimcore-audit-bestehende-plattform) **Published:** Februar 12, 2026 **Author:** Adde Adesokan **Content:** Wiederkehrende Tickets, schwierige Updates und langsame Prozesse sind häufig Symptome derselben strukturellen Probleme. Ein Pimcore Audit schafft Transparenz und eine priorisierte Roadmap. Ein Pimcore Audit ist sinnvoll, wenn eine bestehende Plattform zuverlässig läuft, aber Weiterentwicklung und Betrieb zunehmend aufwendig werden. Ziel ist nicht eine möglichst lange Mängelliste. Entscheidend ist eine belastbare Antwort auf drei Fragen: Wo entstehen Risiken? Was behindert Fachbereiche und IT? Welche Maßnahmen bringen den größten Nutzen? ## Zwölf Prüfbereiche eines Pimcore Audits - Datenmodell: Sind Produkte, Varianten, Klassifikationen und Beziehungen verständlich und erweiterbar modelliert? - Datenqualität: Gibt es messbare Regeln für Vollständigkeit, Konsistenz, Aktualität und Freigabestatus? - Rollen und Rechte: Sehen und bearbeiten Nutzer nur die für ihre Aufgaben relevanten Daten? - Workflows: Unterstützen Freigaben den realen Prozess oder erzeugen sie Umwege und Schattenlisten? - Importe und Schnittstellen: Sind Datenquellen, Fehlerbehandlung und Wiederanlauf nachvollziehbar dokumentiert? - Datenhoheit: Ist für jedes relevante Attribut geklärt, welches System die führende Quelle ist? - Individuelle Erweiterungen: Welche Funktionen sind projektspezifisch und wie updatefähig sind sie? - Codequalität: Sind Architektur, Abhängigkeiten, Tests und Dokumentation tragfähig? - Performance: Wo entstehen Wartezeiten bei Suche, Datenpflege, Import, API oder Publishing? - Updates und Sicherheit: Welche Version ist im Einsatz und wie werden Sicherheitsupdates behandelt? - Betrieb und Monitoring: Werden Fehler, Jobs, Queues und Schnittstellen zuverlässig überwacht? - Nutzung durch Fachbereiche: Wo weichen Mitarbeitende auf Excel, E-Mail oder manuelle Prozesse aus? ## Aus Befunden muss eine Roadmap werden Nicht jeder Befund gehört sofort in die Umsetzung. Wir unterscheiden zwischen kurzfristigen Risiken, operativen Verbesserungen und strukturellen Maßnahmen. Das Ergebnis sollte eine priorisierte Roadmap mit Nutzen, Risiko, Abhängigkeiten und realistischer Größenordnung sein. ## Wann ein Audit besonders sinnvoll ist Ein Audit empfiehlt sich vor einem größeren Versionswechsel, einem Wechsel des Umsetzungspartners, einer neuen Integration oder einer umfangreichen fachlichen Erweiterung. Auch wiederkehrende Performanceprobleme und ständig wachsende Ticketlisten sind gute Anlässe. [Pimcore Beratung](https://polargold.de/pimcore-pim-cms-dam-dxp) · [Pimcore Demo und Systemprüfung](https://polargold.de/pimcore-demo) **Kategorien:** Insights, News, PIM & Produktdaten, Pimcore --- ### [Pimcore PIM für 5.000+ Produkte: Produktdatenplattform bei TRIXIE Heimtierbedarf](https://polargold.de/news/trixie-pim-produktdatenplattform) **Published:** Februar 10, 2026 **Author:** Adde Adesokan **Content:** Ein skalierbares Pimcore PIM wird für TRIXIE zur zentralen Grundlage für Produktentwicklung, Qualität und Time-to-Market. Mit mehr als 5.000 Produkten, einer sehr hohen Anzahl an Assets sowie unterschiedlichen internen und externen Zielgruppen wächst die Komplexität entlang der gesamten Produktentwicklung kontinuierlich. Produkt- und Mediendaten sind historisch über mehrere Systeme verteilt. Das führt zu paralleler Pflege, Medienbrüchen zwischen Produktmanagement, Marketing, Grafik und IT sowie zu unterschiedlichen Datenständen je nach Kanal oder Ausgabeformat. Gemeinsam mit polargold baut TRIXIE eine zentrale, skalierbare Plattform auf Basis von Pimcore als Product Information Management (PIM) auf. Ziel ist es, Produkt- und Mediendaten an einem Ort zu bündeln und über klare Prozesse und Verantwortlichkeiten steuerbar zu machen – als belastbare Grundlage für unterschiedliche Plattformen, Kanäle und Publishing-Prozesse. ## Im Fokus stehen dabei insbesondere: - Strukturiertes Datenmodell als „Single Source of Truth“ - Workflow-gesteuerte Produktentwicklung direkt im PIM - Klare Trennung von Entwicklung und Ausleitung - **Publishing & Katalogproduktion:** Anbindung von Priint zur strukturierten Generierung von Katalogen und Druckmedien auf Basis freigegebener Produktdaten ## Ein zentrales Element ist zudem der gezielte Einsatz von KI-gestützten Funktionen: - Generative KI zur Erstellung und Anreicherung von Inhalten (z. B. für unterschiedliche Zielgruppen oder SEO) - Unterstützung bei Übersetzungen mit kontrollierten Freigabeprozessen - Perspektivisch weitere Automatisierung entlang der Content- und Datenpflege Ein konsistentes Datenmodell, integrierte Workflows und eine API-basierte Architektur bilden die Grundlage für interne Anwendungen ebenso wie für Kunden-, Partner- und Händlerplattformen. Ergänzt wird dies durch das für Pimcore typische nicht nutzerbasierte Lizenzmodell, das Skalierbarkeit und Kostentransparenz auch bei vielen Nutzergruppen sicherstellt. Mit diesem Projekt schafft TRIXIE keine weitere Insellösung, sondern eine zukunftsfähige Plattform, auf der Produktentwicklung, Content, Publishing und Ausspielung dauerhaft zusammenlaufen. polargold begleitet die Umsetzung mit Fokus auf Struktur, Prozesssicherheit und nachhaltige Skalierbarkeit. > „Sobald Produktdaten von Produktmanagement, Marketing, Grafik, Vertrieb und externen Partnern genutzt werden, reicht klassische Datenverwaltung nicht mehr aus. Unternehmen brauchen eine Plattform, die Struktur, Prozesse und Ausspielung zusammenbringt. Genau diesen Weg gehen wir gemeinsam mit TRIXIE.“ > > Farid Rawas **Kategorien:** News, PIM & Produktdaten, Projekte --- ### [Pimcore Platform 2025.4 LTS: Übergang zu Symfony 7 und Studio](https://polargold.de/news/pimcore-platform-2025-4-lts) **Published:** Dezember 9, 2025 **Author:** Adde Adesokan **Content:** Mit Pimcore Platform 2025.4 steht die letzte Plattformversion zur Verfügung, die das bisherige Admin UI und das neue Pimcore Studio parallel unterstützt. Gleichzeitig ist 2025.4 ein Long-Term-Support-Release und unterstützt Symfony 7. Damit ist die Version vor allem für Unternehmen interessant, die ihre bestehende Pimcore-Installation langfristig stabil betreiben und den Wechsel auf die neue Studio-Oberfläche schrittweise vorbereiten möchten. ## Drei Jahre Long-Term Support Pimcore 2025.4 ist als LTS-Version für drei Jahre ausgelegt. Der verlängerte Support umfasst insbesondere kritische Bugfixes und Security Updates. Wichtig für Unternehmen bei der Lizenzplanung: **Long-Term Support ist Bestandteil der Pimcore Enterprise und PaaS Edition. In der Professional Edition ist LTS nicht enthalten.** Die Bezeichnung „LTS-Version“ allein bedeutet daher nicht automatisch, dass jede Pimcore-Installation den erweiterten Herstellersupport erhält. ## Übergang zu Pimcore Studio 2025.4 übernimmt außerdem eine besondere Rolle beim Wechsel auf die neue Benutzeroberfläche. Es ist die letzte Plattformversion, auf der das bisherige Admin UI und Pimcore Studio parallel betrieben werden können. Unternehmen können dadurch bestehende Prozesse zunächst weiterführen und Studio schrittweise mit realen Daten, Rollen und Workflows erproben. Mit Pimcore 2026.1 endet diese Übergangsphase: Dort wird ausschließlich auf die neue Studio-Architektur gesetzt. ## Was bedeutet das für bestehende Pimcore-Projekte? Für bestehende Installationen kann 2025.4 eine sinnvolle Zwischenstation sein, wenn ein direkter Wechsel auf 2026.1 noch nicht vorgesehen ist. Vor einem Update sollten insbesondere individuelle Bundles, Schnittstellen, Workflows und die eingesetzte Pimcore Edition betrachtet werden. Die vollständigen technischen Änderungen beschreibt Pimcore in der offiziellen Release-Meldung: [**Pimcore Platform Version 2025.4 – offizielle Release-Informationen**](https://pimcore.com/en/resources/blog/platform-release-2025.4) Bei bestehenden Pimcore-Projekten unterstützen wir gerne bei der Bewertung einer sinnvollen Update- und Migrationsstrategie. [Offizielle Release-Meldung](https://pimcore.com/en/resources/blog/platform-release-2025.4) · [Pimcore Beratung](https://polargold.de/pimcore-pim-cms-dam-dxp) **Kategorien:** News, Pimcore, Pimcore Releases --- ### [AI in Pimcore: Wo künstliche Intelligenz bei Produktdaten sinnvoll hilft](https://polargold.de/news/ai-in-pimcore-produktdaten) **Published:** Januar 14, 2026 **Author:** Adde Adesokan **Content:** AI in Pimcore ist besonders dort sinnvoll, wo große Mengen strukturierter Produktdaten vorbereitet, geprüft oder ergänzt werden. Sie ersetzt jedoch weder Datenverantwortung noch fachliche Freigaben. Unternehmen sollten AI nicht mit einem allgemeinen Textgenerator verwechseln. Der größte Nutzen entsteht in klar abgegrenzten Aufgaben, deren Ergebnis gegen Regeln, Quelldaten oder Stichproben geprüft werden kann. ## Geeignete Einsatzfelder - Produkte und Assets klassifizieren - Attribute aus Dokumenten oder Lieferantendaten extrahieren - Fehlende Zuordnungen und Auffälligkeiten erkennen - Produkttexte und Übersetzungsvorschläge vorbereiten - Ähnliche Produkte, Medien und Dubletten finden - Datenqualitätsregeln durch intelligente Vorschläge ergänzen ## Was Unternehmen vorher klären müssen Benötigt werden eine belastbare Datenbasis der Produktdaten, ein klarer fachlicher Zweck, definierte Freigaben und messbare Qualitätskriterien. Sensible Informationen dürfen nur in freigegebenen Modellen und Betriebsumgebungen verarbeitet werden. ## Human in the Loop bleibt wichtig AI sollte Vorschläge liefern und Routinearbeit reduzieren. Kritische Produktangaben, regulatorische Aussagen und veröffentlichte Inhalte brauchen weiterhin nachvollziehbare Prüf- und Freigabeprozesse. [Kostenlose Erstberatung: AI für Produktdaten](https://scheduler.zoom.us/polargold/ai-produktdaten) [AI für Produktdaten](https://polargold.de/generative-ki-kuenstliche-intelligenz-produktdaten) · [Pimcore Beratung](https://polargold.de/pimcore-pim-cms-dam-dxp) **Kategorien:** Insights, News, PIM & Produktdaten, Pimcore --- ### [Automatisierte Datenblätter aus Pimcore erzeugen](https://polargold.de/news/automatisierte-datenblaetter-aus-pimcore) **Published:** Oktober 29, 2025 **Author:** Adde Adesokan **Content:** Automatisierte Datenblätter sparen nicht nur Layoutarbeit. Sie sorgen dafür, dass Produkte, Sprachen, technische Angaben und Dokumentversionen aus derselben geprüften Datenbasis entstehen. Bei vielen Produkten, Sprachen und Varianten wird die manuelle Pflege von PDFs schnell zum Risiko. Preisänderungen, technische Werte oder neue Pflichtangaben müssen sonst in Datenbank, Website und Dokumenten separat aktualisiert werden. ## So funktioniert die Automatisierung - Produktdaten und Varianten werden im PIM strukturiert gepflegt - Bilder, Zeichnungen und Nachweise kommen aus dem DAM - Vorlagen definieren Aufbau, Markenlogik und länderspezifische Inhalte - Freigaben bestimmen, welche Daten veröffentlicht werden dürfen - PDFs werden bei Bedarf oder nach definierten Ereignissen neu erzeugt ## Erfahrungen aus Projekten Bei SENIX verbindet die Plattform SAP-Daten, PIM, DAM, Länder-Websites, Übersetzungen und länderspezifische Datenblätter. Für Lehmann&Voss ist die automatisierte Dokumenterzeugung Teil eines Self-Service-Ansatzes für umfangreiche Produkt- und Dokumentinformationen. Auch bei Mankiewicz zeigt sich, dass Datenmodell, Versionierung und sichere Bereitstellung zusammen gedacht werden müssen. ## Der eigentliche Nutzen Fachabteilungen reduzieren Mehrfachpflege und Fehlerquellen. Vertrieb und Kunden erhalten schneller aktuelle Dokumente, während Änderungen und Freigaben nachvollziehbar bleiben. [Referenz Lehmann&Voss](https://polargold.de/case/lehmann-voss-digitalisierung-produktdaten) · [SENIX Plattform](https://polargold.de/news/senix-pimcore-pim-dam-cms-datenblattgenerierung) · [Mankiewicz Datenblattportal](https://polargold.de/news/mankiewicz-kundenportal-tds-sicherheitsdatenblaetter) **Kategorien:** CMS, Insights, News, PIM & Produktdaten, Pimcore, Regulatorik --- ### [Pimcore Kundenportal für Logistik: Tracking und Self-Service bei AMA Freight](https://polargold.de/news/ama-freight-kundenportal-logistik) **Published:** April 15, 2025 **Author:** Adde Adesokan **Content:** Ein Pimcore-Kundenportal schafft für AMA Freight die Grundlage, verteilte Logistikdaten, manuelle Prozesse und uneinheitliche Systeme zentral zu verbinden. Unternehmen, die auf zuverlässige und transparente Abläufe angewiesen sind, können langfristig nur erfolgreich sein, wenn sie ihre Prozesse digital vernetzen. AMA Freight – ein international agierender, inhabergeführter Logistikdienstleister – hat diese Herausforderungen erkannt. Gemeinsam mit polargold entwickelt AMA Freight eine zukunftsweisende Plattform, die auf der leistungsstarken Pimcore Enterprise-Plattform basiert. Diese Lösung bündelt sämtliche Logistikdaten – von GPS-Tracking und ETA bis hin zu Gate-In/Gate-Out-Informationen, Dokumenten, Packstückdaten, Exceptions und Alerts – in einem zentralen, globalen Produktinformationssystem (PIM). So wird ein Höchstmaß an Effizienz, Sicherheit und Transparenz garantiert. ## Das Labyrinth der Logistiksysteme Viele Logistikunternehmen kämpfen mit: - **Informationssilos:** Kritische Daten sind über unterschiedliche, teils unsichere Systeme verstreut. - **Ineffizienten Prozessen:** Manuelle Pflege und aufwändige Abstimmungen belasten interne Abläufe und den Kundenservice. - **Sicherheits- und Skalierungsproblemen:** Unsichere Systemlandschaften verhindern Innovation und behindern den Geschäftsausbau. ## Bedürfnisse der Kunden Die Kunden – von globalen Industriekonzernen über mittelständische Familienunternehmen bis hin zu spezialisierten Logistikabteilungen – erwarten heute: - **Echtzeit-Transparenz:** Präzise Sendungsverfolgung und aktuelle Statusinformationen. - **Omni-Channel-Zugriff:** Ein Portal, das auf Desktop, Tablet und mobilen Endgeräten gleichermaßen intuitiv bedienbar ist. - **Zentrale Integration und Sicherheit:** Alle Daten werden in einer einheitlichen Datenbasis zusammengeführt, gesichert durch moderne Authentifizierung (SSO) und Mehrsprachigkeit, und über diverse Schnittstellen (z. B. Shipeo/Wakeo, Freightify, Cargosoft) angereichert. ## Der digitale Hebel für mehr Effizienz und Wettbewerbsvorteile Mit der neuen Lösung werden: - **Prozesse zentralisiert:** Daten, die am Ursprungsort eingegeben werden, sind sofort am Bestimmungsort verfügbar – für einen reibungslosen Ablauf. - **Arbeitsprozesse automatisiert:** Automatisierte Alerts und Self-Service-Funktionen reduzieren den administrativen Aufwand und beschleunigen die Reaktionszeiten. - **Transparenz und Sicherheit erhöht:** Echtzeitinformationen und eine einheitliche Datenbasis stärken das Vertrauen der Kunden und ermöglichen fundierte Entscheidungen. - **Flexibilität und Skalierbarkeit geschaffen:** Die Plattform passt sich den individuellen Anforderungen an und ist optimal für verschiedene Endgeräte konzipiert. ## Pimcore Kundenportal für die Logistik polargold und AMA Freight gehen neue Wege: Mit der Integration diverser Systeme und der bewährten Pimcore Enterprise-Plattform wird eine Lösung geschaffen, die den digitalen Anforderungen einer global vernetzten Logistik gerecht wird. Die zentrale, sichere und transparente Plattform ermöglicht es, den Innovationsdruck zu meistern und den steigenden Erwartungen der Kunden gerecht zu werden. > „Was wir mit AMA Freight erschaffen, ist mehr als nur ein Kundenportal – es öffnet die Tür zu einer neuen Dimension vernetzter, automatisierter und skalierbarer Logistik. Dank modernster Technologien und sicherer Anbindungen liefern wir umfassende Echtzeit-Informationen und eine zentrale Datenbasis. Unsere integrierte Lösung vereinfacht den Alltag von Spediteuren und Kunden gleichermaßen und setzt damit neue Maßstäbe für eine effiziente, transparente Logistik.“ > > Farid Rawas Mit dem Pimcore Kundenportal schaffen AMA Freight und polargold eine belastbare Grundlage für Effizienz, Transparenz und skalierbaren Self-Service in der Logistik. **Kategorien:** Kundenportale, News, Projekte --- ### [Pimcore Platform 2024.4: Flexibilität, Suche und Performance](https://polargold.de/news/pimcore-platform-2024-4) **Published:** Dezember 11, 2024 **Author:** Adde Adesokan **Content:** Mit Pimcore Platform 2024.4 rückt Pimcore Flexibilität, Suche und Performance in den Mittelpunkt. Für Unternehmen mit großen Produktdaten-, Asset- und Content-Beständen sind solche Verbesserungen besonders relevant, wenn PIM, DAM, CMS/DXP und Datenintegration im Alltag messbare Engpässe erzeugen. Pimcore hebt unter anderem erweiterte Suchmöglichkeiten, OpenSearch-Unterstützung, Performance-Verbesserungen und vereinfachte Integrationen hervor. Für bestehende Pimcore-Projekte sollte das Release deshalb nicht nur technisch, sondern entlang realer Datenmodelle, Schnittstellen, Rollen und Publishing-Prozesse bewertet werden. ## Die richtigen Fragen zum Release - Wo bestehen heute messbare Such- oder Ladezeitprobleme? - Welche Datenmengen und Nutzerzahlen müssen getestet werden? - Welche Suchtechnologie passt zum Betriebskonzept? - Sind Schnittstellen und Erweiterungen kompatibel? - Welche Verbesserungen rechtfertigen den Updateaufwand? ## Performance braucht reale Tests Benchmarks mit repräsentativen Daten, Rollen und Suchanfragen sind belastbarer als allgemeine Release-Versprechen. Das Update sollte deshalb gegen konkrete Ausgangswerte geprüft werden. [Offizielle Release-Meldung](https://pimcore.com/en/resources/blog/pimcore-platform-version-2024.4-flexibility-meets-performance) · [Pimcore Beratung](https://polargold.de/pimcore-pim-cms-dam-dxp) **Kategorien:** News, Pimcore, Pimcore Releases --- ### [Pimcore und der digitale Produktpass: PIM als belastbare Datenbasis](https://polargold.de/news/pimcore-digitaler-produktpass-pim-datenbasis) **Published:** September 14, 2025 **Author:** Adde Adesokan **Content:** Der digitale Produktpass ist kein isoliertes QR-Code-Projekt. Unternehmen brauchen zuerst eine verlässliche Datenbasis, klare Verantwortlichkeiten und nachvollziehbare Nachweise. Für den digitalen Produktpass müssen Daten aus Produktentwicklung, ERP, Lieferkette, Qualitätsmanagement und Dokumentenablage zusammengeführt werden. Ein PIM kann diese Informationen strukturieren, versionieren und für unterschiedliche Ausgabekanäle bereitstellen. ## Welche Rolle Pimcore übernehmen kann - Produktidentitäten und Varianten zentral modellieren - Daten aus ERP, Lieferantenquellen und Fachsystemen zusammenführen - Nachweise und Dokumente im DAM eindeutig zuordnen - Pflichtfelder, Freigaben und Datenqualität über Workflows steuern - DPP-Daten über APIs, Portale oder andere Ausgabekanäle bereitstellen ## Der wichtigste Schritt kommt vor der Software Unternehmen sollten zuerst Datenquellen, Eigentümer, Nachweise und Lücken inventarisieren. Erst danach lässt sich entscheiden, welche Informationen in Pimcore geführt werden und welches System für ein Attribut der führende Ursprung bleibt. ## PIM statt DPP-Insellösung Wenn DPP-Daten Teil der allgemeinen Produktdatenarchitektur werden, können dieselben geprüften Informationen auch Websites, Kundenportale, Datenblätter und weitere Kanäle versorgen. Das senkt Mehrfachpflege und erleichtert spätere Anforderungen. [Digitalen Produktpass vorbereiten](https://polargold.de/digitaler-produktpass) · [PIM als Datenbasis](https://polargold.de/pim-software) **Kategorien:** Insights, News, PIM & Produktdaten, Pimcore, Regulatorik --- ### [Pimcore Platform 2023.3: Bedienoberfläche und Workflows im Fokus](https://polargold.de/news/pimcore-platform-2023-3) **Published:** Dezember 13, 2023 **Author:** Adde Adesokan **Content:** Pimcore Platform 2023.3 setzte einen Schwerpunkt auf Bedienoberfläche und Datenarbeit. Für Unternehmen war das vor allem relevant, wenn viele Rollen, große Datenbestände oder komplexe Freigaben zusammenkommen. Zu den kommunizierten Neuerungen gehörten UI-Verbesserungen, ein Light Theme, alternative Elementbäume und Workflow-Automation. Solche Funktionen entfalten ihren Nutzen jedoch erst mit einem passenden Rollen- und Datenmodell. ## Was Fachbereiche prüfen sollten - Können Teams ihre relevanten Daten schneller finden? - Lassen sich unterschiedliche Sichten für Rollen und Aufgaben abbilden? - Sind Freigaben und Eskalationen nachvollziehbar automatisiert? - Bleiben individuelle Erweiterungen und Betrieb stabil? ## Oberfläche folgt Prozess Eine modernere Oberfläche behebt keine unklaren Verantwortlichkeiten. Unternehmen sollten UI-Verbesserungen deshalb mit Datenqualität, Rollen und Workflows verbinden. [Offizielle Release-Meldung](https://pimcore.com/en/resources/blog/enlighten-your-platform-pimcore-2023.3-is-now-available_a435537) · [Pimcore Beratung](https://polargold.de/pimcore-pim-cms-dam-dxp) **Kategorien:** News, Pimcore, Pimcore Releases --- ### [Pimcore 10.4 und 10.5: Mehr Bedienkomfort und technische Weiterentwicklung](https://polargold.de/news/pimcore-10-4-10-5-update) **Published:** August 3, 2022 **Author:** Adde Adesokan **Content:** Die Pimcore-Versionen 10.4 und 10.5 verbanden technische Weiterentwicklung mit Verbesserungen an der Bedienoberfläche. Für Unternehmen war entscheidend, welche Änderungen den Arbeitsalltag tatsächlich verbessern. Release-Listen sind für Fachbereiche selten eine ausreichende Entscheidungsgrundlage. Relevant ist, ob Suche, Datenpflege, Workflows, Assets und Integrationen stabiler oder einfacher werden und welche individuellen Erweiterungen betroffen sind. ## Vor dem Update bewerten - Nutzen für Produktmanagement und Redaktion - Kompatibilität eigener Bundles und Schnittstellen - Testfälle für Massenpflege, Workflows und Publishing - Betriebsfenster, Rollback und Verantwortlichkeiten - Absehbarer Pfad zur nächsten Major-Version ## Updates als kontinuierliche Aufgabe Wer mehrere Releases überspringt, bündelt technische und fachliche Veränderungen in einem großen Projekt. Regelmäßige Audits und dokumentierte Tests halten den Aufwand kontrollierbar. [Offizielle Pimcore Release-Meldungen](https://pimcore.com/en/resources/blog) · [Pimcore Beratung](https://polargold.de/pimcore-pim-cms-dam-dxp) **Kategorien:** News, Pimcore, Pimcore Releases --- ### [Self-Service-Portal für bis zu 80.000 Seminarteilnahmen pro Jahr](https://polargold.de/news/igbce-bws-self-service-seminarbuchung) **Published:** Oktober 7, 2021 **Author:** Adde Adesokan **Content:** Bei rund 2.000 Seminaren mit jeweils 15 bis 40 Teilnehmenden laufen jährlich 30.000 bis 80.000 Seminarteilnahmen über MyBWS – von der Buchung bis zum persönlichen Self-Service. Die IGBCE BWS begleitet Betriebsräte, Jugend- und Auszubildendenvertretungen sowie Schwerbehindertenvertretungen bei ihrer Fort- und Weiterbildung. Das jährliche Angebot umfasst rund 2.000 Seminare. Je nach Kursformat nehmen 15 bis 40 Personen teil. Über MyBWS werden damit jährlich rund 30.000 bis 80.000 Seminarteilnahmen digital begleitet – von der Buchung über die Planung bis zum persönlichen Self-Service. Weil einzelne Personen mehrere Seminare besuchen können, beschreibt diese Größenordnung die Nutzung des Portals und nicht zwingend die Zahl unterschiedlicher Nutzerkonten. Zusätzlich muss die Plattform mehr als 400 Referierende berücksichtigen. Schon kleine manuelle Schritte vervielfachen sich bei dieser Zahl an Seminaren, Teilnahmen und Beteiligten schnell. Mit MyBWS entsteht deshalb mehr als ein persönlicher Profilbereich. Das Self-Service-Portal soll Seminarbuchung und -historie, Vertragsmanagement, digitale Teilnahme sowie perspektivisch die Verwaltung von Gremien in einem zentralen Zugang verbinden. ## Seminar- und Vertragsprozesse mit dem ERP verbinden Eine bidirektionale Schnittstelle übernimmt die im ERP gepflegten Seminardaten und automatisiert ihre Veröffentlichung. Referierende können Vertragsdokumente digital aufrufen, prüfen und unterzeichnen. Die digitale Unterschrift aktualisiert zugleich die Planungswerkzeuge im ERP. ## Impact für Planung, Verwaltung und Nutzende Für die BWS verkürzt sich die Planungsphase des jährlichen Angebots mit rund 2.000 Seminaren. Seminarinformationen werden automatisiert veröffentlicht, Medienbrüche und manuelle Schritte in der Vertragsabwicklung werden reduziert und Planungsstände schneller in die angeschlossenen Systeme zurückgespielt. Referierende erhalten einen direkten digitalen Zugang zu Verträgen und Planung. Für Teilnehmende bündelt MyBWS Buchung, persönliche Empfehlungen und Seminarhistorie in einem zentralen Zugang. Bei jährlich rund 30.000 bis 80.000 Seminarteilnahmen wird das Portal damit zur direkten digitalen Schnittstelle zwischen BWS, Referierenden, Gremien und den Menschen, die das Angebot nutzen. ## Mehr zum Projekt [MyBWS-Referenz](https://polargold.de/case/ig-bce-bws-account-und-shop-applikation) · [Kunden- und Self-Service-Portale](https://polargold.de/kundenportale-self-service-portale) **Kategorien:** Kundenportale, News, Projekte, Self-Service --- ### [Großer Website-Relaunch für dSPACE: Von User Research bis Vue.js](https://polargold.de/news/dspace-website-relaunch-user-research-vuejs) **Published:** Dezember 16, 2021 **Author:** Adde Adesokan **Content:** dSPACE entwickelt weltweit Lösungen für Simulation und Validierung. polargold begleitet den umfassenden Website-Relaunch von Research und Business-Unit-Anforderungen bis UX/UI, MVP und Entwicklung. dSPACE ist ein international tätiger Anbieter von Hard- und Softwarelösungen für Simulation und Validierung – unter anderem für autonomes Fahren und Elektromobilität. Entsprechend umfangreich war der geplante Relaunch der internationalen Unternehmenswebsite: Unterschiedliche Business Units, komplexe Produkte und verschiedene Zielgruppen mussten in einer gemeinsamen digitalen Struktur zusammengeführt werden. polargold begleitete das Vorhaben über mehrere Disziplinen hinweg – von User Research, Anforderungs- und Projektmanagement über UX/UI und User Interface Design bis zur Entwicklung mit Vue.js und Material Design. ## User Research vor Gestaltung und Technologie Der Relaunch startete nicht mit einzelnen Screens, sondern mit User Research, Stakeholder- und Design-Thinking-Workshops. User Journey Mapping, Anforderungen aus den Business Units, MVP-Planung sowie Analytics- und KPI-Definitionen wurden zu einer gemeinsamen Entscheidungsgrundlage verbunden. ## Impact für Business Units und Projektteam Die Research-Ergebnisse schufen die Basis für einen schrittweise geplanten Relaunch. Anforderungen konnten über Business Units hinweg priorisiert, Nutzerbedürfnisse früh berücksichtigt und die nächsten Ausbaustufen als nachvollziehbare Roadmap und MVP vorbereitet werden. Für dSPACE entstand damit ein durchgängiger Relaunch-Prozess von der strategischen Klärung bis zur technischen Umsetzung. Das Projektteam konnte Gestaltungs- und Entwicklungsentscheidungen auf Basis von Research, abgestimmten Anforderungen und definierten KPIs treffen – statt auf Grundlage einzelner interner Annahmen. ## Mehr zum Projekt [dSPACE-Referenz](https://polargold.de/case/dspace-nutzerzentrierter-website-relaunch) · [Digitale Lösungen](https://polargold.de/digitale-loesungen) **Kategorien:** News, Projekte --- ### [Website Relaunch: Modulare CMS-Plattform für drei Marken und 13 Standorte](https://polargold.de/news/be-ag-modulare-cms-plattform) **Published:** Oktober 1, 2021 **Author:** Adde Adesokan **Content:** Drei Marken, 13 Standorte und zahlreiche internationale Projekte: Eine modulare CMS-Plattform macht Inhalte zentral pflegbar und flexibel auf digitale Satelliten ausspielbar. Baumschlager Eberle wurde 1985 in Vorarlberg gegründet und entwickelte sich zu einer international anerkannten Architekturgruppe. Zum Projektzeitpunkt arbeitete die Gruppe an 13 Standorten weltweit; ihre Architekturprojekte waren insgesamt 81-mal ausgezeichnet worden. Mit der 2020 gegründeten :be AG wurden Baumschlager Eberle Architekten, das Gebäudekonzept 2226 und weitere Beteiligungen unter einer gemeinsamen Struktur weiterentwickelt. Diese Unternehmensarchitektur sollte sich auch digital abbilden lassen: drei Hauptmarken, 13 Standorte und zahlreiche internationale Projektreferenzen – verbunden durch eine gemeinsame Corporate Identity, aber mit eigenständigen digitalen Auftritten. ## Zentrale Inhalte, flexible Satelliten polargold entwickelte eine modulare CMS-Plattform, die die Marken und Standorte in einer gemeinsamen CMS-Instanz bündelt. Modulare Content-Elemente lassen sich je Satellit individuell einsetzen. Projekte, Assets, Stellenangebote, Termine und Standortinformationen werden zentral gepflegt und gezielt auf die benötigten Websites ausgespielt. ## Impact für Redaktion und Unternehmensgruppe Für die Redaktion sinkt der Aufwand, weil relevante Inhalte und Module nicht mehrfach angelegt und aktualisiert werden müssen. Gleichzeitig bleiben marken- und standortspezifische Ausprägungen möglich. Die Plattform erleichtert außerdem das Wachstum der Gruppe: Weitere Satelliten können in das bestehende System integriert werden, ohne jedes Mal eine vollständig neue technische und redaktionelle Struktur aufzubauen. So verbindet die Lösung globale Konsistenz mit lokaler Flexibilität. ## Mehr zum Projekt [:be-Referenz](https://polargold.de/case/be-ag-globale-ci-und-modulare-satelliten) · [Digitale Lösungen](https://polargold.de/digitale-loesungen) **Kategorien:** CMS, News, Projekte --- ### [Pimcore-Plattform für PIM, DAM, CMS und Datenblattgenerierung bei SENIX](https://polargold.de/news/senix-pimcore-pim-dam-cms-datenblattgenerierung) **Published:** April 24, 2020 **Author:** Adde Adesokan **Content:** SENIX startet von Deutschland in den europäischen Markt. Pimcore verbindet SAP, PIM, DAM, CMS, Länder-Websites, Übersetzungen und automatisierte Datenblätter. SENIX ist eine international ausgerichtete Marke für Garten- und Elektrowerkzeuge. Für den europäischen Markteintritt war Deutschland der Ausgangspunkt. Der Onlinevertrieb sollte zunächst über Amazon starten; weitere Länder, eigene Websites und zusätzliche digitale Touchpoints sollten schrittweise folgen. Das Projekt war deshalb weit mehr als ein Website-Relaunch. Gefordert war eine skalierbare digitale Plattform, die Produktdaten, Medien, Inhalte, Übersetzungen, Länderlogik und Publishing-Prozesse zusammenführt. ## Produktdaten aus SAP für mehrere Kanäle nutzbar machen polargold entwickelte eine Schnittstelle, die Produktfeatures aus SAP mit Pimcore synchronisiert. Das PIM bildet die zentrale Produktdatenquelle, während das DAM Bilder und weitere Assets strukturiert verwaltet. Das CMS stellt modulare Inhaltsseiten und länderspezifische Websites bereit. Produktseiten entstehen weitgehend automatisiert; Preisänderungen und andere Stammdaten können kanalübergreifend aktualisiert werden. Ein weiterer Baustein ist die automatisierte Datenblattgenerierung: Aus den strukturierten Produktdaten entstehen länderspezifische PDFs mit passenden Preisen, Sprachen und technischen Angaben. Übersetzungen werden per XLIFF exportiert und nach der Bearbeitung wieder eingespielt, ohne Inhalte manuell zwischen Länderauftritten kopieren zu müssen. ## Impact für Markteintritt und internationales Wachstum SENIX erhält eine durchgängige Pimcore-Plattform, die die für den Roll-out relevanten Bausteine PIM, DAM, CMS, Integration und Publishing verbindet. Neue Märkte können auf einer bestehenden Daten- und Contentbasis ergänzt werden. Für Produktmanagement und Redaktion reduziert sich die Mehrfachpflege. Änderungen aus SAP stehen schneller in den angeschlossenen Kanälen bereit; Produktseiten und Datenblätter werden aus derselben strukturierten Quelle erzeugt. Für den Vertrieb entstehen konsistente Informationen in Amazon, Länder-Websites und länderspezifischen Dokumenten. Gleichzeitig bleibt der Markenauftritt über Länder hinweg einheitlich und lokal anpassbar. ## Mehr zum Projekt [SENIX-Referenz](https://polargold.de/case/senix-tools-digital-experience-platform) · [Pimcore-Kompetenz](https://polargold.de/pimcore-pim-cms-dam-dxp) · [PIM-Software](https://polargold.de/pim-software) **Kategorien:** News, PIM & Produktdaten, PIM Projekte, Projekte --- ### [Pimcore PIM für 50.000 Ersatzteile und 18 Standorte](https://polargold.de/news/nagel-car-group-ersatzteilvertrieb-pimcore) **Published:** Mai 14, 2020 **Author:** Adde Adesokan **Content:** 50.000 Produkte im ersten Roll-out, verteilt über 18 Standorte: Pimcore schafft die Datenbasis für den digitalen Ersatzteilvertrieb der Nagel Car Group. Die Nagel Car Group verbindet ein Händler- und Standortnetz im automobilen Ersatzteilgeschäft. Für den ersten digitalen Roll-out mussten 50.000 Produkte aus 18 Standorten so aufbereitet werden, dass sie standortübergreifend gefunden, vermarktet und verkauft werden können. Die vorhandenen Informationen aus ERP und TecDoc reichten dafür nicht aus. OEM-Nummer, Hersteller, Produktname, Kategorie, Bestand und Preis waren vorhanden – für konsistente Produktdarstellung, Suche und digitalen Vertrieb fehlten jedoch vollständige, einheitlich strukturierte Daten und Medien. ## Pimcore als gemeinsame PIM- und DAM-Plattform Pimcore verbindet Produkte und Standorte, führt Daten aus heterogenen Quellen zusammen und stellt eine einheitliche Datenqualität bereit. Mitarbeitende können Produktinformationen und Assets in einer zentralen, nutzerfreundlichen Oberfläche anreichern. ## Impact für Vertrieb, Lager und Datenpflege Die neue Datenbasis macht Ersatzteile aus unterschiedlichen Standorten digital vermarktbar. Durch den früheren Abverkauf vorhandener Produkte lassen sich Lagerzeiten verkürzen. Gleichzeitig können fachkundige Mitarbeitende direkt in die Datenveredelung einbezogen werden, statt Informationen ausschließlich über technische Zwischenprozesse zu pflegen. Für das Unternehmen entsteht damit die Grundlage, ein großes Händlernetz digital zu verknüpfen und Produktdaten in gleichbleibender Qualität für Commerce- und Vertriebskanäle bereitzustellen. ## Mehr zum Projekt [Nagel-Car-Group-Referenz](https://polargold.de/case/nagel-car-group-digitaler-ersatzteilvertrieb) · [PIM-Software](https://polargold.de/pim-software) · [Pimcore-Kompetenz](https://polargold.de/pimcore-pim-cms-dam-dxp) **Kategorien:** News, PIM & Produktdaten, PIM Projekte, Projekte --- ### [Pimcore X: Was der Technologiesprung für Unternehmen bedeutete](https://polargold.de/news/pimcore-x-technologiesprung-unternehmen) **Published:** Mai 11, 2021 **Author:** Adde Adesokan **Content:** Mit Pimcore X erschien am 11. Mai 2021 ein großer Technologiesprung. Für Unternehmen war nicht nur die neue Version wichtig, sondern die Frage, ob individuelle Erweiterungen und Betriebsprozesse upgradefähig waren. Pimcore X modernisierte die Plattformbasis unter anderem mit Symfony 5, PHP 8 und ExtJS 7. Zusätzlich wurden Import-, Übersetzungs-, Syndication- und Portal-Funktionen ausgebaut. ## Was Unternehmen prüfen mussten - Kompatibilität eigener Bundles und Erweiterungen - Migrationspfad von Pimcore 6 - PHP- und Symfony-Versionen der Betriebsumgebung - Regressionstests für Datenmodelle, Schnittstellen und Publishing - Verantwortung für zukünftige Updates ## Unser Blick auf Major Updates Ein Major Release ist kein reines Technikprojekt. Fachliche Kernprozesse müssen ebenso getestet werden wie Code und Infrastruktur. Eine saubere Inventur individueller Erweiterungen reduziert Risiken und schafft eine belastbare Upgrade-Roadmap. [Offizielle Pimcore-X-Meldung](https://pimcore.com/en/resources/blog/latest-technology-and-best-performance-pimcore-x-is-out-now_a150669) · [Pimcore Beratung](https://polargold.de/pimcore-pim-cms-dam-dxp) **Kategorien:** News, Pimcore, Pimcore Releases --- ### [NIS-2 in der Chemie: Produktdaten, Dokumente und Kundenportale absichern](https://polargold.de/news/nis-2-in-der-chemie-produktdaten-dokumente-und-kundenportale-absichern) **Published:** Juli 20, 2026 **Author:** Adde Adesokan **Excerpt:** NIS-2 betrifft in der Chemie auch die Systeme hinter Produktdaten, regulatorischen Dokumenten und Kundenportalen. Darauf kommt es technisch an. **Content:** In Chemieunternehmen fließen Produkt-, Stoff-, Qualitäts- und Kundendaten durch zahlreiche Systeme. ERP, PIM, Fachanwendungen, Dokumentengeneratoren und Kundenportale bilden gemeinsam einen Informationsprozess. NIS-2 rückt nicht nur einzelne Server, sondern die Verfügbarkeit, Integrität und Vertraulichkeit dieser Systeme und Prozesse in den Mittelpunkt. Für IT, Regulatory Affairs und Qualitätsmanagement entsteht damit eine gemeinsame Aufgabe: Informationen müssen fachlich richtig, für berechtigte Personen verfügbar und technisch nachvollziehbar verarbeitet werden. Das ist ein Schwerpunkt unserer Arbeit bei polargold. Wir strukturieren Produkt- und Stoffdaten, verbinden ERP- und Fachsysteme, automatisieren regulatorische Dokumente und stellen freigegebene Informationen über Kunden- und Self-Service-Portale bereit. Damit können wir technische Sicherheitsanforderungen direkt mit den realen Daten- und Freigabeprozessen verbinden. ## Welche Chemieunternehmen können betroffen sein? Die [Anlage 2 des BSIG](https://www.gesetze-im-internet.de/bsig_2025/anlage_2.html) nennt die Produktion, Herstellung und den Handel mit chemischen Stoffen ausdrücklich. Erfasst werden dort bestimmte Hersteller und Importeure chemischer Stoffe und Gemische, die den beschriebenen gesetzlichen und wirtschaftsstatistischen Kriterien entsprechen. Die Branchenzugehörigkeit allein reicht für eine abschließende Beurteilung jedoch nicht aus. Zusätzlich sind unter anderem die konkrete Tätigkeit, Mitarbeiterzahl, finanzielle Schwellenwerte und gegebenenfalls die Unternehmensstruktur zu prüfen. Der [Entscheidungsbaum des BSI](https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/BSI/NIS-2/nis-2-betroffenheit-entscheidungsbaum.pdf?__blob=publicationFile&v=11) unterstützt eine erste Einordnung. ## Warum Produktdaten Teil der Sicherheitsbetrachtung sind Ein Sicherheitsdatenblatt, technisches Datenblatt, Zertifikat oder Quality Statement ist das sichtbare Ergebnis eines längeren Datenprozesses. Eigenschaften stammen aus Produkt- und Stoffdaten, Zuordnungen werden regelbasiert ermittelt, Dokumente durchlaufen Freigaben und werden anschließend an Kunden, Partner oder weitere Systeme ausgegeben. Wenn diese Kette nicht kontrolliert wird, entstehen unterschiedliche Risiken: - nicht freigegebene oder veraltete Informationen werden bereitgestellt; - Änderungen lassen sich nicht eindeutig auf Quelle, Zeitpunkt und verantwortliche Rolle zurückführen; - eine gestörte Schnittstelle erzeugt unvollständige Daten oder Dokumente; - berechtigte Kunden erhalten benötigte Unterlagen nicht rechtzeitig; - unberechtigte Personen können auf vertrauliche oder kundenspezifische Informationen zugreifen. Damit werden Datenmodell, Freigabe, Bereitstellung und Betrieb zu zusammenhängenden Sicherheitsfragen. In unseren Projekten betrachten wir deshalb nicht nur das fertige PDF oder die sichtbare Portalseite. Wir verfolgen den Weg einer Information von der Quelle über Regeln, Ergänzungen und Freigaben bis zur Ausgabe. So lässt sich konkret festlegen, an welchen Stellen Datenqualität, Berechtigungen, Protokollierung und technische Verfügbarkeit abgesichert werden müssen. ## Rollen und Freigaben statt gemeinsamer Datenablagen Ein belastbares Rollen- und Rechtekonzept unterscheidet beispielsweise Produktmanagement, Regulatory Affairs, Qualitätsmanagement, Vertrieb, externe Partner und Kunden. Nicht jede Rolle darf Informationen verändern, freigeben oder veröffentlichen. Für Kunden- und Dokumentenportale muss zusätzlich geregelt werden, welche Unternehmen, Standorte oder Kontakte auf bestimmte Produkte, Versionen und Dokumente zugreifen dürfen. Single Sign-on und Mehrfaktor-Authentifizierung können die Anmeldung absichern. Entscheidend bleibt jedoch die fachliche Berechtigungslogik hinter dem Login. Das BSIG nennt Zugriffskontrolle und Mehrfaktor- beziehungsweise kontinuierliche Authentifizierung ausdrücklich als Bestandteile des Maßnahmenkatalogs. Welche Umsetzung angemessen ist, hängt vom konkreten Risiko und Schutzbedarf ab. ## ERP, PIM und Portal kontrolliert verbinden In gewachsenen Systemlandschaften werden Daten häufig zwischen ERP, Excel, Fachsystemen und Portalen kopiert. Dadurch entstehen schwer kontrollierbare Zwischenstände. Wenn polargold eine solche Landschaft konzipiert oder weiterentwickelt, legen wir deshalb für relevante Datenfelder fest, welches System führend ist, wie Änderungen übertragen werden und was bei fehlerhaften oder ausbleibenden Übertragungen geschieht. Ein PIM oder eine zentrale Datenplattform kann Produktinformationen, Dokumente, Varianten und Beziehungen strukturiert verwalten. Das ERP bleibt beispielsweise führend für Artikel- und kaufmännische Stammdaten, während regulatorische Zuordnungen und Freigaben in spezialisierten Prozessen erfolgen. Das Portal stellt nur die jeweils freigegebenen Informationen bereit. Wir binden dabei unter anderem Microsoft Dynamics 365 Business Central, SAP und weitere ERP- oder Fachsysteme an Pimcore und individuelle Portale an. Schnittstellen benötigen jedoch mehr als eine technische Verbindung. Authentifizierung, minimale Berechtigungen, Fehlerprotokollierung, Monitoring und ein definierter Wiederanlauf gehören für uns zum Betriebskonzept. ## Verfügbarkeit und Wiederherstellung mitdenken [§ 30 BSIG](https://www.gesetze-im-internet.de/bsig_2025/__30.html) nennt unter anderem Betriebskontinuität, Backup-Management, Wiederherstellung und Krisenmanagement. Für Produktdaten- und Dokumentenplattformen sollte deshalb geklärt werden: - Welche Daten, Dokumente und Konfigurationen müssen gesichert werden? - Welche Wiederanlaufzeit ist für interne Teams und Kunden tragbar? - Wie wird geprüft, ob Daten und Dokumente vollständig wiederhergestellt werden können? - Welche Systeme müssen in welcher Reihenfolge verfügbar sein? - Wie werden Kunden und interne Verantwortliche bei einer Störung informiert? Ein vorhandenes Backup beantwortet diese Fragen noch nicht. Erst ein getesteter und dokumentierter Wiederherstellungsprozess zeigt, ob der Informationsprozess tatsächlich fortgeführt werden kann. Für eine von uns betreute Plattform stimmen wir deshalb mit dem Unternehmen und dem Hostingpartner ab, welche Bestandteile polargold wiederherstellen und fachlich prüfen kann, welche Infrastrukturaufgaben beim Hoster liegen und in welcher Reihenfolge ERP, PIM, Dokumentenerzeugung und Portal wieder anlaufen müssen. ## Praxisbezug: Produktinformationen im Self-Service Für [Lehmann&Voss](https://polargold.de/case/lehmann-voss-self-service-kunden-portal) hat polargold Produktinformationen, Quality Statements und Zertifikate in einer zentralen Pimcore-Plattform zusammengeführt. Microsoft Dynamics 365 Business Central ist über eine Integrationsplattform angebunden. Dokumente werden automatisiert erzeugt und berechtigten Nutzenden im Self-Service bereitgestellt. Das Projekt ist kein pauschaler Nachweis einer NIS-2-Konformität. Es zeigt jedoch, wie zentrale Datenmodelle, rollenbezogener Zugriff, Systemintegration und nachvollziehbare Dokumentenprozesse technisch zusammenspielen können. ## Was polargold für Chemieunternehmen umsetzt polargold unterstützt Chemieunternehmen dabei, [Produktdaten und regulatorische Dokumentenprozesse](https://polargold.de/produktdaten-regulatorik) zu strukturieren und über PIM, Portale und Schnittstellen sicher bereitzustellen. Wir verbinden Beratung, Datenmodell, User Experience, Softwareentwicklung und Systemintegration in einem Projektteam. - zentrale Datenmodelle für Produkte, Stoffe, Dokumente und Beziehungen; - nachvollziehbare Rollen, Freigaben und Versionen; - Anbindung von ERP, PIM, Fachsystemen und Kundenportalen; - automatisierte Erstellung und kontrollierte Bereitstellung von Dokumenten; - technische Planung für Wartung, Monitoring und Wiederherstellung. So bleibt es nicht bei einer abstrakten Sicherheitsanforderung: Wir entwickeln die Daten- und Portalarchitektur und setzen die priorisierten Maßnahmen gemeinsam mit Ihren Fach- und IT-Teams um. Ob Ihr Unternehmen rechtlich betroffen ist und welche Gesamtmaßnahmen erforderlich sind, muss separat geprüft werden. [**Kostenlose Erstberatung zur Daten- und Plattformarchitektur anfragen**](https://polargold.de/kontakt) Quellen: [Anlage 2 BSIG](https://www.gesetze-im-internet.de/bsig_2025/anlage_2.html), [§ 28 BSIG](https://www.gesetze-im-internet.de/bsig_2025/__28.html), [§ 30 BSIG](https://www.gesetze-im-internet.de/bsig_2025/__30.html). Der Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung. **Kategorien:** Insights, News, Regulatorik --- ### [NIS-2 für Kundenportale: Rollen, Zugriffe und sichere Systemintegration](https://polargold.de/news/nis-2-fuer-kundenportale-rollen-zugriffe-und-sichere-systemintegration) **Published:** August 10, 2026 **Author:** Adde Adesokan **Excerpt:** Kundenportale verbinden vertrauliche Daten und geschäftskritische Prozesse. NIS-2 rückt Rollen, Schnittstellen, Wartung und Wiederherstellung in den Fokus. **Content:** Ein B2B-Kundenportal ist selten nur eine Website mit Login. Es stellt Produktinformationen, Dokumente, Bestellungen, Vertragsdaten oder Statusinformationen bereit und greift dafür auf ERP, CRM, PIM, DAM und weitere Systeme zu. Je stärker Kunden und interne Prozesse vom Portal abhängen, desto wichtiger werden Sicherheit und Verfügbarkeit der gesamten Plattform. NIS-2 gibt dafür keine fertige Portalarchitektur vor. Das Gesetz verlangt von betroffenen Unternehmen aber geeignete, verhältnismäßige und wirksame Maßnahmen zum Schutz der verwendeten IT-Systeme und Prozesse. Für ein Kundenportal lassen sich daraus konkrete technische und organisatorische Prüffragen ableiten. polargold entwickelt genau solche individuellen Kunden-, Händler- und Self-Service-Portale. Wir verbinden Konzeption, User Experience, Softwareentwicklung und Systemintegration. Dadurch können wir Sicherheitsanforderungen direkt in Nutzerwege, Datenmodelle, Rollen und Schnittstellen übersetzen, statt sie erst nach der Entwicklung auf das Portal aufzusetzen. ## Welche Daten und Prozesse schützt das Portal? Der erste Schritt ist keine Auswahl von Sicherheitsfunktionen, sondern eine Bestandsaufnahme. Zu Beginn eines Portalprojekts klären wir gemeinsam mit Fachbereich und IT: Welche Informationen sehen Kunden, Partner, Händler oder Mitarbeitende? Welche Vorgänge können sie auslösen? Welche Folgen hätte ein Ausfall, eine falsche Zuordnung oder eine unberechtigte Änderung? Typische schützenswerte Inhalte sind: - kundenspezifische Preise, Sortimente und Vertragsinformationen; - Bestellungen, Lieferstatus, Rechnungen und Servicevorgänge; - Produktdaten, Zertifikate und regulatorische Dokumente; - personenbezogene Kontakt- und Nutzungsdaten; - administrative Funktionen, Freigaben und Stammdatenänderungen. Aus Schutzbedarf und Prozesskritikalität ergeben sich die angemessenen Kontrollen. Ein öffentliches Downloadportal benötigt ein anderes Modell als eine Plattform, auf der Kunden Bestellungen auslösen oder vertrauliche Dokumente abrufen. ## Ein Login ist noch kein Berechtigungskonzept Die Anmeldung beantwortet nur, wer sich gegenüber dem System authentifiziert. Danach muss das Portal entscheiden, auf welche Daten, Unternehmen, Standorte und Funktionen diese Person zugreifen darf. Ein belastbares Modell berücksichtigt mindestens: - Unternehmen, Organisationseinheiten und Mandanten; - unterschiedliche Rollen innerhalb eines Kundenkontos; - Trennung von Lesen, Bearbeiten, Freigeben und Administrieren; - Eintritt, Rollenwechsel und Austritt von Nutzenden; - privilegierte Zugänge für Administration und Support; - regelmäßige Prüfung bestehender Berechtigungen. Single Sign-on kann bestehende Identitätsanbieter anbinden und den Umgang mit Benutzerkonten vereinfachen. Mehrfaktor-Authentifizierung reduziert das Risiko kompromittierter Passwörter. Beide Maßnahmen ersetzen jedoch nicht die fachliche Rollen- und Mandantenlogik. Wir modellieren diese Logik nicht losgelöst von der Oberfläche. Rollen und Rechte werden mit konkreten Funktionen, Datenobjekten und Kundensituationen getestet: etwa mit mehreren Standorten, Vertretungen, wechselnden Ansprechpartnern oder abweichenden Dokumentrechten. Dadurch wird aus einer abstrakten Rollenmatrix ein im Portal überprüfbarer Prozess. ## Schnittstellen sind Teil der Angriffs- und Ausfallfläche Ein Kundenportal wird häufig über APIs, Webhooks, Dateiübertragungen oder eine Integrationsplattform mit ERP, CRM, PIM, Logistik- und Identitätssystemen verbunden. polargold plant und realisiert solche Integrationen unter anderem für Microsoft Dynamics 365 Business Central, SAP, Navision und branchenspezifische Systeme. Jede Schnittstelle benötigt dabei eine eindeutige Aufgabe, begrenzte Berechtigungen und ein nachvollziehbares Fehlerverhalten. Zu prüfen sind unter anderem: - Wie authentifizieren sich die beteiligten Systeme? - Welche Daten darf eine Verbindung lesen oder verändern? - Wie werden Zugangsdaten und technische Schlüssel verwaltet? - Was geschieht bei fehlerhaften, doppelten oder verspäteten Nachrichten? - Welche Ereignisse werden protokolliert und wer erhält eine Alarmierung? - Wie wird eine Schnittstelle nach einer Störung kontrolliert wieder gestartet? Damit schützt die Integration nicht nur vor unberechtigtem Zugriff. Sie trägt auch zur Datenintegrität und zur Betriebsfähigkeit des Portals bei. Für uns endet eine Integration deshalb nicht mit dem erfolgreichen ersten Datentransfer. Wir planen Fehlerzustände, Wiederholungen, Protokolle und Zuständigkeiten mit und machen im Betrieb sichtbar, wenn ein fachlich wichtiger Datenfluss nicht mehr funktioniert. ## Änderungen nachvollziehbar machen Bei Produkt-, Dokumenten- und Kundenprozessen reicht es nicht, den aktuellen Datenstand zu kennen. Verantwortliche müssen nachvollziehen können, welche Quelle eine Information geliefert hat, wann sie verändert und durch wen sie freigegeben wurde. Protokollierung sollte sich deshalb auf sicherheits- und geschäftsrelevante Ereignisse konzentrieren: Anmeldungen, fehlgeschlagene Zugriffe, Rollenänderungen, administrative Aktionen, Datenimporte, Freigaben und technische Fehler. Protokolle müssen geschützt, auswertbar und für einen definierten Zeitraum verfügbar sein. Eine wahllose Sammlung sämtlicher Daten ist weder automatisch hilfreich noch datenschutzfreundlich. Mit Pimcore können wir Produktdaten, Assets, Versionen, Freigaben und Beziehungen zentral abbilden und mit Portalprozessen verbinden. Welche Änderungen tatsächlich protokolliert und wie lange Nachweise aufbewahrt werden, definieren wir jedoch projektspezifisch mit den verantwortlichen Teams. ## Sichere Entwicklung endet nicht mit dem Go-live [§ 30 BSIG](https://www.gesetze-im-internet.de/bsig_2025/__30.html) nennt Sicherheitsmaßnahmen bei Erwerb, Entwicklung und Wartung von IT-Systemen sowie den Umgang mit Schwachstellen. Für ein Portalprojekt gehören dazu klare Entwicklungs-, Test-, Freigabe- und Updateprozesse. Vor dem Go-live sollten zentrale Nutzerwege, Rollen, Schnittstellen und Fehlerfälle geprüft werden. Nach dem Start braucht die Plattform weiterhin Sicherheitsupdates, kontrollierte Änderungen, Monitoring und einen Prozess für gemeldete Schwachstellen. Dabei muss erkennbar sein, welche Aufgaben das Unternehmen, polargold, der Softwarehersteller und der Hoster übernehmen. ## Backup und Wiederherstellung für den gesamten Prozess Ein Portal besteht nicht nur aus Dateien und einer Datenbank. Abhängig vom Aufbau müssen auch Konfigurationen, Suchindizes, Dokumente, Integrationszustände und technische Schlüssel berücksichtigt werden. Zusätzlich ist die Reihenfolge wichtig, in der angebundene Systeme nach einem Ausfall wieder verfügbar werden. Deshalb sollte die Wiederherstellung regelmäßig unter realistischen Bedingungen getestet und dokumentiert werden. Nur so lässt sich feststellen, ob der geplante Wiederanlauf tatsächlich funktioniert. ## Praxis: Portale mit komplexen Rollen und Integrationen Im Projekt für die [IGBCE BWS](https://polargold.de/case/ig-bce-bws-website-und-pim-system) verbindet Pimcore Seminar-, Referenten-, Standort- und Buchungsdaten mit Navision. Rollen, Self-Service und mehrstufige Buchungsprozesse greifen auf eine bidirektionale Integration zurück. Das [Kunden- und Händlerportal von AMA Freight](https://polargold.de/news/ama-freight-kundenportal-logistik) bündelt Informationen aus mehreren Logistiksystemen und stellt sie rollenbezogen und per Single Sign-on bereit. Beide Beispiele belegen relevante Plattform- und Integrationsfähigkeiten. Sie werden nicht pauschal als NIS-2-Projekte oder Konformitätsnachweise bezeichnet. ## Was wir für Ihr Kundenportal übernehmen polargold entwickelt [individuelle B2B-Kunden- und Self-Service-Portale](https://polargold.de/kundenportale-self-service-portale) und verbindet sie mit vorhandenen Daten- und Prozesssystemen. Wir können sowohl ein bestehendes Portal technisch prüfen als auch eine neue Plattform von der Anforderungsanalyse bis zum Betrieb begleiten. - Schutzbedarf, Nutzergruppen und kritische Prozesse gemeinsam einordnen; - Rollen-, Rechte-, Mandanten- und Authentifizierungskonzepte entwickeln; - ERP, CRM, PIM, DAM und Identity Management sicher integrieren; - Entwicklungs-, Test-, Freigabe- und Updateprozesse verbindlich aufsetzen; - Monitoring, Fehlerbehandlung, Backups und Wiederherstellung planen. Sie erhalten damit Beratung und Umsetzung aus einer Hand. Wir ersetzen keine rechtliche NIS-2-Betroffenheitsprüfung, sorgen aber dafür, dass der technische Verantwortungsbereich der Plattform transparent geplant und anschließend umgesetzt werden kann. [**Kostenlose Erstberatung zum Kundenportal vereinbaren**](https://polargold.de/kontakt) Quellen: [§ 30 BSIG](https://www.gesetze-im-internet.de/bsig_2025/__30.html), [§ 38 BSIG](https://www.gesetze-im-internet.de/bsig_2025/__38.html), [BSI-Informationen zu NIS-2](https://mip2.bsi.bund.de/de/info-nis2-registrierung/). Der Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung. **Kategorien:** Insights, Kundenportale, News --- ### [NIS-2 im Plattformbetrieb: Backup, Wiederherstellung und Sicherheitsupdates](https://polargold.de/news/nis-2-im-plattformbetrieb-backup-wiederherstellung-und-sicherheitsupdates) **Published:** August 24, 2026 **Author:** Adde Adesokan **Excerpt:** Ein Backup allein beweist noch keine Wiederherstellbarkeit. NIS-2 verlangt belastbare Prozesse für Betrieb, Updates, Monitoring und Sicherheitsvorfälle. **Content:** Eine digitale Plattform gilt nicht als belastbar, nur weil sie im Normalbetrieb erreichbar ist. Entscheidend ist, ob Störungen früh erkannt, Sicherheitslücken kontrolliert behandelt und Daten sowie Funktionen nach einem Ausfall zuverlässig wiederhergestellt werden können. NIS-2 macht diese Fragen für betroffene Unternehmen verbindlicher. [§ 30 BSIG](https://www.gesetze-im-internet.de/bsig_2025/__30.html) nennt unter anderem Betriebskontinuität, Backup-Management, Wiederherstellung nach einem Notfall, Krisenmanagement sowie die sichere Wartung von IT-Systemen. polargold entwickelt und betreut Pimcore-Plattformen, Produktdatenlösungen sowie Kunden- und Self-Service-Portale. Dabei erleben wir regelmäßig, dass nicht die einzelne Funktion, sondern das Zusammenspiel aus Anwendung, Schnittstellen, Hosting und klaren Zuständigkeiten über einen stabilen Betrieb entscheidet. Genau dort setzen wir mit Architektur, Entwicklung, Wartung und Support an. ## Ein Backup ist noch kein Wiederherstellungsprozess Viele Betriebsmodelle beschreiben, dass Daten regelmäßig gesichert werden. Das beantwortet jedoch nicht, ob diese Sicherungen vollständig, geschützt und im benötigten Zeitraum nutzbar sind. Für ein belastbares Konzept müssen mindestens folgende Fragen geklärt werden: - Welche Daten, Dateien, Dokumente, Konfigurationen und Schlüssel werden gesichert? - Wie häufig entstehen Sicherungen und wie lange werden sie aufbewahrt? - Sind Sicherungen ausreichend vom produktiven System getrennt? - Wer darf auf Backups zugreifen und werden diese Zugriffe protokolliert? - Wie werden Integrität und Verwendbarkeit der Sicherungen überprüft? - Welche Datenverluste und Wiederanlaufzeiten sind fachlich vertretbar? Die Antworten hängen von der Plattform ab. Ein redaktionelles CMS, ein internationales Händlerportal und eine Produktdatenplattform mit regulatorischen Dokumenten haben unterschiedliche Abhängigkeiten und Wiederanlaufziele. Bei einer von polargold entwickelten Plattform beziehen wir daher nicht nur den sichtbaren Webauftritt ein. Gemeinsam mit Kunde und Hoster ordnen wir Datenbank, Assets, Konfiguration, Suchdienst, Dokumentengenerierung, technische Schlüssel und angebundene Systeme einem konkreten Sicherungs- und Wiederanlaufkonzept zu. ## Wiederherstellung muss getestet werden Eine erfolgreiche Sicherung bestätigt nur, dass Daten geschrieben wurden. Erst ein Wiederherstellungstest zeigt, ob das System in einer nutzbaren Form zurückgebracht werden kann. Dabei sollte nicht ausschließlich die Datenbank betrachtet werden. Kundenportale und Pimcore-Plattformen können zusätzlich Assets, erzeugte Dokumente, Suchindizes, Warteschlangen, Integrationszustände und externe Dienste benötigen. Auch die Reihenfolge des Wiederanlaufs ist relevant. Ein Test sollte dokumentieren: - welches Szenario geprüft wurde; - welche Sicherung verwendet wurde; - wie lange Wiederherstellung und Prüfung dauerten; - welche Daten oder Funktionen fehlten; - welche Verbesserungen anschließend umgesetzt werden. So wird aus einer technischen Sicherung ein überprüfbarer Prozess der Betriebskontinuität. Unsere Aufgabe kann dabei von der technischen Vorbereitung über die Wiederherstellung der Anwendung bis zur fachlichen Prüfung zentraler Portal- und Datenprozesse reichen. Welche Schritte polargold, Hostingpartner und Kunden-IT übernehmen, halten wir vor dem Test eindeutig fest. ## Monitoring: Störungen erkennen, bevor Kunden sie melden Eine reine Prüfung, ob die Startseite erreichbar ist, reicht bei integrierten Plattformen nicht aus. Das Portal kann sichtbar sein, während ein ERP-Import steht, Dokumente nicht erzeugt werden oder die Anmeldung über den Identitätsanbieter fehlschlägt. Monitoring sollte deshalb die für den Geschäftsprozess entscheidenden Komponenten und Datenflüsse abbilden. Dazu können Verfügbarkeit, Antwortzeiten, fehlgeschlagene Anmeldungen, Schnittstellenfehler, Warteschlangen, Speicherverbrauch und der Status geplanter Aufgaben gehören. Für polargold bedeutet das: Wir definieren die Überwachung aus Sicht der Anwendung und ihrer Nutzerprozesse. Bei einem Dokumentenportal kann beispielsweise entscheidend sein, ob neue Daten verarbeitet, PDFs erzeugt und berechtigten Kunden bereitgestellt werden – nicht nur, ob der Server antwortet. Jede Alarmierung benötigt eine Zuständigkeit. Ohne definierte Empfänger, Prioritäten und Eskalationswege produziert Monitoring lediglich weitere Meldungen. ## Sicherheitsupdates nach Risiko behandeln Plattformen bestehen aus dem Kernsystem, projektspezifischen Erweiterungen, Bibliotheken, Betriebssystemen und angebundenen Diensten. Sicherheitsupdates können daher an mehreren Stellen erforderlich werden. Ein geregelter Prozess umfasst: 1. Informationen über neue Schwachstellen und Updates erfassen; 2. Betroffenheit und Risiko für die konkrete Plattform bewerten; 3. Änderung und mögliche Abhängigkeiten planen; 4. Update in einer geeigneten Umgebung testen; 5. Freigabe, Einspielung und Ergebnis dokumentieren; 6. bei dringenden Fällen einen verkürzten Notfallprozess nutzen. Nicht jedes Update hat dieselbe Dringlichkeit. Umgekehrt darf ein kritisches Sicherheitsproblem nicht bis zum nächsten allgemeinen Funktionsrelease liegen bleiben. In der laufenden Betreuung bewertet polargold deshalb die Auswirkung auf Anwendung und projektspezifische Erweiterungen, bereitet Tests und Deployment vor und stimmt mit Kunde und Hoster den geeigneten Zeitpunkt ab. Die Melde- und Entscheidungswege müssen dafür vorab feststehen. ## Vorfallmanagement braucht klare Übergaben Bei einem Sicherheitsvorfall können mehrere Organisationen beteiligt sein. Der Hoster erkennt ungewöhnliche Infrastrukturereignisse, polargold analysiert die Anwendung und der Kunde bewertet betroffene Geschäftsprozesse und Meldepflichten. Ein sinnvoller Ablauf legt deshalb vorab fest: - welcher Kontakt rund um einen Vorfall erreichbar ist; - welche Informationen initial bereitgestellt werden; - wie technische Spuren gesichert werden; - wer über Abschaltung, Einschränkung oder Wiederanlauf entscheidet; - wie Zwischenstände und Abschluss dokumentiert werden; - wie Erkenntnisse anschließend in Architektur und Betrieb zurückfließen. Die gesetzliche Meldung gegenüber Behörden bleibt eine Aufgabe der betroffenen Einrichtung. Dienstleister müssen jedoch so eingebunden sein, dass notwendige technische Informationen rechtzeitig verfügbar werden. ## Was gehört in Leistungsbeschreibung und SLA? Allgemeine Begriffe wie „Wartung“, „Backup“ oder „Monitoring“ lassen zu viel Interpretationsspielraum. Eine belastbare Vereinbarung beschreibt Umfang, Zuständigkeiten und Grenzen. Dazu gehören je nach Schutzbedarf: - überwachte Systeme, Prozesse und Integrationen; - Servicezeiten, Prioritäten, Reaktions- und Eskalationszeiten; - Wartungsfenster und Updateverfahren; - Umfang, Häufigkeit und Aufbewahrung von Backups; - Rhythmus und Dokumentation von Wiederherstellungstests; - Kontakt- und Informationspflichten bei Schwachstellen und Vorfällen; - Abhängigkeiten und Leistungen weiterer Anbieter. ## Plattformbetrieb mit klarer Verantwortung polargold begleitet [Pimcore-](https://polargold.de/pim-pimcore), Produktdaten- und Portalprojekte von der Architektur über Entwicklung und Integration bis zu Wartung und Weiterentwicklung. Wir definieren gemeinsam mit Ihnen und dem Hostingpartner, wer im laufenden Betrieb welche Verantwortung übernimmt. - Wartung und Sicherheitsupdates mit geregelter Bewertung und Freigabe; - Monitoring geschäftskritischer Funktionen und Integrationen; - abgestimmte Reaktions- und Eskalationswege; - Backup- und Wiederherstellungskonzepte einschließlich Testplanung; - kontinuierliche technische Weiterentwicklung der Plattform. Damit kaufen Sie nicht nur Hosting oder einzelne Supportstunden, sondern ein nachvollziehbares Betriebsmodell für Ihre digitale Plattform. Eine rechtliche NIS-2-Konformität entsteht daraus nicht automatisch. Die technischen Betriebsprozesse lassen sich aber belastbar in Ihr übergeordnetes Risikomanagement einbinden. [**Kostenlose Erstberatung zu Plattform und Betrieb anfragen**](https://polargold.de/kontakt) Quellen: [§ 30 BSIG](https://www.gesetze-im-internet.de/bsig_2025/__30.html), [§ 38 BSIG](https://www.gesetze-im-internet.de/bsig_2025/__38.html), [BSI-Informationen zu NIS-2](https://mip2.bsi.bund.de/de/info-nis2-registrierung/). Der Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung. **Kategorien:** Insights, News --- ### [PIM-ERP-Integration: SAP, Business Central und Pimcore sicher verbinden](https://polargold.de/news/pimcore-erp-integration-datenhoheit) **Published:** Februar 5, 2026 **Author:** Adde Adesokan **Content:** Eine PIM-ERP-Integration verbindet operative Stammdaten mit angereicherten Produktinformationen. Damit SAP, Microsoft Dynamics 365 Business Central und Pimcore zuverlässig zusammenspielen, braucht jedes Attribut eine führende Quelle und jeder Datenfluss einen kontrollierten Prozess. ERP und PIM erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Systeme wie SAP oder Microsoft Dynamics 365 Business Central steuern typischerweise Artikelstamm, Einkauf, Preise, Bestände und operative Transaktionen. Pimcore bereitet Produktinformationen für Märkte und Kanäle auf: Attribute, Varianten, Texte, Übersetzungen, Medien, Klassifikationen und Freigaben. Probleme entstehen, wenn beide Systeme dieselben Daten verändern dürfen, ohne dass die Verantwortung geklärt ist. ## Datenhoheit wird pro Attribut entschieden Die Frage lautet nicht: Ist das ERP oder das PIM das führende System? Die sinnvolle Entscheidung wird je Datenbereich oder sogar je Attribut getroffen. - Artikelnummer, Buchungsstatus, Einkaufspreis und Bestand kommen häufig aus dem ERP. - Marketingnamen, Beschreibungen, Übersetzungen und Kanalfreigaben werden häufig im PIM geführt. - Technische Merkmale können aus ERP, PLM, Lieferantensystem oder PIM stammen. - Bilder, Zeichnungen und Dokumente gehören typischerweise in DAM oder PIM. ## Vier Regeln für eine belastbare Integration - Eine führende Quelle pro Attribut: Änderungen erfolgen an einem definierten Ursprung. - Eindeutige Identitäten: Produkte, Varianten und Einheiten müssen systemübergreifend zuverlässig zugeordnet werden. - Fehler sichtbar machen: Fehlgeschlagene Übertragungen gehören in ein Monitoring. - Rückwirkungen begrenzen: Bidirektionale Synchronisation nur, wenn der fachliche Prozess sie wirklich erfordert. ## Direkte Schnittstelle, zertifizierter Konnektor oder iPaaS? Die passende Integrationsarchitektur hängt von Systemlandschaft, Datenvolumen und Betriebsmodell ab. Pimcore kann direkt über REST- oder GraphQL-APIs, Data Hub, Importe, Webhooks und ereignisgesteuerte Prozesse mit SAP oder Business Central verbunden werden. Eine direkte Schnittstelle eignet sich besonders für klar abgegrenzte Datenflüsse und projektspezifische Logik. Eine Pimcore-ERP-Integration muss dabei nicht für jedes Quellsystem gleich aufgebaut sein. Eine SAP-PIM-Integration kann beispielsweise andere Stammdaten, Formate und Freigaben benötigen als eine Business-Central-PIM-Integration. Entscheidend ist, dass die PIM-ERP-Schnittstelle nicht nur Daten überträgt, sondern Identitäten, Einheiten, Varianten und Fehlerfälle nachvollziehbar behandelt. Wenn mehrere Systeme, Formate und Prozessketten orchestriert werden müssen, kann eine Integration Platform as a Service – kurz iPaaS – sinnvoll sein. Dienste wie Celigo oder andere zertifizierte Konnektoren übernehmen beispielsweise Mapping, Transformation, Monitoring und die kontrollierte Wiederholung fehlgeschlagener Übertragungen. Der Konnektor ersetzt jedoch kein fachliches Datenmodell: Datenhoheit, Freigaben und Fehlerverantwortung müssen weiterhin eindeutig definiert werden. ## Nicht jede Information muss in Echtzeit fließen Bestände oder Statusinformationen können eine nahezu unmittelbare Aktualisierung benötigen. Für freigegebene Marketingtexte reicht häufig ein kontrollierter Import- und Publishing-Prozess. Aktualität, Fehleranfälligkeit und Betriebsaufwand müssen gemeinsam bewertet werden. Ob SAP, Business Central, Celigo oder eine individuell entwickelte Schnittstelle eingesetzt wird: Die Technik löst nicht die Frage der Verantwortung. Eine belastbare PIM-ERP-Integration beginnt deshalb mit Datenlandkarte, Datenverantwortlichen und dokumentierten Änderungsprozessen. ## Häufige Fragen zur PIM-ERP-Integration ### Welche Daten gehören ins ERP und welche ins PIM? Operative Daten wie Artikelnummern, Preise, Bestände und Buchungsstatus kommen häufig aus dem ERP. Angereicherte Produktinformationen, Übersetzungen, Medien, Klassifikationen und Kanalfreigaben werden typischerweise im PIM gepflegt. Die Datenhoheit sollte dennoch für jedes relevante Attribut einzeln entschieden werden. ### Wann ist eine direkte PIM-ERP-Schnittstelle sinnvoll? Eine direkte Verbindung eignet sich für klar definierte Datenflüsse mit überschaubarer Transformationslogik. Müssen viele Systeme, Formate und Prozessketten orchestriert werden, kann eine iPaaS-PIM-Integration mit Celigo oder einer anderen geeigneten Integrationsplattform den Betrieb vereinfachen. ### Welches System ist bei einer PIM-ERP-Integration führend? Nicht ein System ist pauschal für alle Produktdaten führend. Die Datenhoheit wird je Datenbereich oder Attribut festgelegt: Artikelnummern, Preise und Bestände kommen häufig aus SAP oder Business Central; Marketingtexte, Übersetzungen, Medien und Kanalfreigaben werden typischerweise in Pimcore gepflegt. Diese Zuordnung sollte fachlich dokumentiert und in der Schnittstelle technisch abgesichert werden. [PIM-Software und Datenmodelle](https://polargold.de/pim-software) · [Pimcore Plattform](https://polargold.de/pimcore-pim-cms-dam-dxp) · [SENIX: SAP, PIM und Publishing](https://polargold.de/news/senix-pimcore-pim-dam-cms-datenblattgenerierung) **Kategorien:** Insights, News, PIM & Produktdaten, Pimcore --- ### [Pimcore 2026.1: Major Update für Studio, APIs & AI](https://polargold.de/news/pimcore-platform-2026-1) **Published:** April 14, 2026 **Author:** Adde Adesokan **Content:** Mit Pimcore Platform 2026.1 beginnt eine neue Plattformgeneration. **Pimcore Studio wird zum neuen Standard**, die bisherige Admin UI Classic entfällt und auch technisch verändert Pimcore wesentliche Teile der Architektur. Für Anwender bringt das vor allem eine modernere und schnellere Arbeitsoberfläche. Gleichzeitig schafft Pimcore unter der Haube die Grundlage für flexiblere Erweiterungen, neue Automatisierungen und zukünftige AI-gestützte Prozesse. ## Pimcore Studio wird zum neuen Standard Nach mehrjähriger Entwicklung ist Pimcore Studio mit 2026.1 allgemein verfügbar. Studio bündelt künftig Produktdaten, Assets, Dokumente, Stammdaten und weitere Inhalte in einer modernen, einheitlichen Benutzeroberfläche. Dadurch sollen Fachabteilungen ihre täglichen Aufgaben übersichtlicher und effizienter erledigen können. Gleichzeitig entfernt Pimcore mit 2026.1 die bisherige ExtJS-basierte Admin UI aus der Plattform. Damit endet die Übergangsphase zwischen klassischem Backend und der neuen Studio-Generation. ## Mehr als eine neue Benutzeroberfläche Die eigentliche Veränderung geht deutlich über das Interface hinaus. Pimcore Studio basiert auf einem modernen Frontend-Stack und kommuniziert über dokumentierte APIs mit dem Backend. Darüber hinaus stellt Pimcore mit dem Studio SDK eine klar definierte Grundlage für individuelle Erweiterungen bereit. Für Unternehmen eröffnet diese Architektur mehr Spielraum für eigene Prozesse und Integrationen. Für uns als Pimcore-Partner ist besonders interessant, dass wir kundenspezifische Funktionen künftig stärker auf standardisierten Schnittstellen und Erweiterungspunkten aufbauen können. Das kann Entwicklung, Updates und langfristige Wartung deutlich vereinfachen. ## Grundlage für AI und intelligente Automatisierung Besonders spannend ist Pimcore 2026.1 mit Blick auf die weitere Entwicklung der Plattform. Denn die neue Architektur bildet auch die technische Grundlage für den von Pimcore angekündigten Agent SDK, agentenbasierte Workflows und AI-unterstütztes Datenmanagement. Dabei ist eine Unterscheidung wichtig: **2026.1 macht Pimcore nicht automatisch zu einer vollständig AI-gesteuerten Plattform.** Vielmehr schafft das Release die Voraussetzungen, um solche Funktionen zukünftig kontrolliert in Daten- und Geschäftsprozesse zu integrieren. Gerade bei großen Produktdatenbeständen sehen wir dafür interessante Einsatzmöglichkeiten, zum Beispiel bei: - Klassifikation und Zuordnung von Produktdaten - Prüfung und Verbesserung der Datenqualität - automatischer Datenanreicherung - Übersetzungen und Content-Erstellung - regulatorischen Produktinformationen - intelligenten Workflows - Recherche und Abfragen über große Datenbestände Deshalb sehen wir in Pimcore 2026.1 nicht nur ein neues Backend. Für uns markiert das Release einen wichtigen technologischen Schritt für die nächsten Jahre. ## Was bedeutet Pimcore 2026.1 für bestehende Kunden? Unternehmen sollten den Wechsel auf 2026.1 nicht wie ein gewöhnliches Maintenance-Update behandeln. Vor einer Migration sollten insbesondere individuelle Backend-Erweiterungen, Bundles, Rollen und Berechtigungen, Workflows sowie Schnittstellen auf ihre Studio-Kompatibilität geprüft werden. Wer zunächst einen schrittweisen Übergang benötigt, kann mit Pimcore 2025.4 das bisherige Admin UI und Pimcore Studio noch parallel betreiben. Ab 2026.1 setzt Pimcore dagegen vollständig auf die neue Studio-Architektur. Für neue Pimcore-Projekte ist die Situation einfacher: Hier können Unternehmen und Implementierungspartner direkt auf der aktuellen Studio-Generation aufbauen. ## Wie wir Pimcore 2026.1 einschätzen Wir versprechen uns von der neuen Plattformgeneration vor allem drei Dinge: - eine modernere Arbeitsumgebung für Fachabteilungen, - eine sauberere technische Basis für individuelle Erweiterungen und - deutlich mehr Möglichkeiten für AI-gestützte Produktdaten- und Automatisierungsprozesse. Welche Potenziale sich daraus im konkreten Projekt ergeben, hängt jedoch stark von der bestehenden Datenstruktur, den eingesetzten Integrationen und den individuellen Geschäftsprozessen ab. Die vollständigen technischen Änderungen und Hintergründe beschreibt Pimcore in der offiziellen Release-Meldung: [**Pimcore Platform 2026.1 – offizielle Release-Informationen**](https://pimcore.com/en/resources/blog/pimcore-platform-version-2026.1-a-new-era-of-data-and-experience-management) Wir unterstützen Unternehmen bei der Bewertung bestehender Pimcore-Installationen, bei der Migration auf Studio und bei der Frage, wie sich die neue Architektur für Produktdaten, Integrationen und AI-gestützte Prozesse sinnvoll nutzen lässt. **Kategorien:** News, Pimcore Releases --- ### [Pimcore Demo vorbereiten: Die Checkliste für eine belastbare Entscheidung](https://polargold.de/news/pimcore-demo-vorbereiten-checkliste) **Published:** September 20, 2024 **Author:** Adde Adesokan **Content:** Eine Pimcore Demo wird erst dann aussagekräftig, wenn sie reale Produkte, Rollen und Prozesse zeigt. Diese Checkliste hilft Fachbereichen und IT, eine Feature-Tour in einen belastbaren Systemtest zu verwandeln. Eine Standarddemo beantwortet meist nur, was eine Plattform grundsätzlich kann. Unternehmen müssen jedoch herausfinden, ob Pimcore zu ihrer Datenstruktur, Systemlandschaft und täglichen Arbeit passt. Dafür reichen Folien und Beispielprodukte nicht aus. ## Was Sie vor der Pimcore Demo vorbereiten sollten - Zwei typische Produkte: ein einfacher und ein komplexer Datensatz - Die wichtigsten Quellsysteme, etwa ERP, Excel, Lieferantenportale oder Datenbanken - Ein konkreter End-to-End-Prozess von der Datenübernahme bis zur Ausleitung - Reale Rollen aus Produktmanagement, Marketing, Übersetzung und Administration - Zielkanäle wie Website, Shop, Datenblatt, Marktplatz oder Kundenportal - Drei häufige Probleme, die heute Zeit kosten oder Datenqualität gefährden ## Was die Pimcore Demo zeigen muss Lassen Sie Suche, Massenpflege, Varianten, Übersetzungen, Assets, Freigaben, Rollen und Ausleitungen an Ihren Beispielen demonstrieren. Wichtig ist nicht die Zahl sichtbarer Funktionen, sondern ob Mitarbeitende ihre täglichen Aufgaben nachvollziehbar und kontrolliert erledigen können. ## Unsere Empfehlung Bewerten Sie die Pimcore Demo gemeinsam mit Fachbereich und IT. Dokumentieren Sie offene Fragen zu Datenmodell, Integration, Betrieb und Lizenzierung. So entsteht eine Entscheidungsgrundlage statt eines guten ersten Eindrucks. [Pimcore Demo buchen](https://scheduler.zoom.us/polargold/pimcore-beratung) [Pimcore Demo mit eigenen Prozessen vorbereiten](https://polargold.de/pimcore-demo) · [Pimcore Beratung](https://polargold.de/pimcore-pim-cms-dam-dxp) **Kategorien:** Insights, News, Pimcore --- ### [Datenblattportal für 1.000.000 TDS- und Sicherheitsdatenblätter](https://polargold.de/news/mankiewicz-kundenportal-tds-sicherheitsdatenblaetter) **Published:** Oktober 30, 2025 **Author:** Adde Adesokan **Content:** Ein zentrales Datenblattportal bündelt für Mankiewicz Gebr. & Co. Technical Data Sheets (TDS) und Safety Data Sheets (SDS) in einer strukturierten, durchsuchbaren Plattform. Ziel des Projekts ist es, die produktbezogene Pflichtdokumentation künftig über eine einheitliche und performante Plattform bereitzustellen. Im Fokus stehen nahezu 1.000.000 Dokumente, die eindeutig Produkten und Kunden zugeordnet sind und perspektivisch von berechtigten Nutzenden eigenständig recherchiert und heruntergeladen werden können. Die Lösung verbindet zentrale Datenverwaltung, eine entkoppelte Zugriffsschicht und ein kundenseitig geführtes Identity Management. So entsteht eine belastbare Grundlage für einen geschäftskritischen Prozess in der chemischen Industrie. ## Aktueller Projektfokus - **Zentrale Daten- und Rechteverwaltung:** Für Produkte, Dokumente, Kundenbeziehungen und Zugriffsrechte setzen wir [Pimcore](https://polargold.de/pimcore-pim-cms-dam-dxp) als zentrales Product Information Management (PIM) ein. Pimcore ist das führende System für Datenmodell, Dokumentenzuordnung und Berechtigungslogik. - **Entkoppelte Zugriffsschicht als SPA:** Das Datenblattportal wird als Single Page Application umgesetzt. Die SPA dient als Zugriffsschicht und konsumiert die in Pimcore verwalteten Daten über klar definierte Schnittstellen. - **Performante Suche für große Datenmengen:** Elasticsearch ermöglicht schnelle Such- und Filtervorgänge – auch bei sehr großen Produktportfolios und umfangreichen Ergebnislisten. - **Identity & Access Management in Kundensystemen:** Die Authentifizierung erfolgt über ein von Mankiewicz bereitgestelltes Keycloak, das an das bestehende Unternehmensverzeichnis angebunden ist. Identitäten, Passwortregeln und Sicherheitsrichtlinien verbleiben vollständig in der Verantwortung des Kunden. - **Moderne, filterbasierte Benutzeroberfläche:** Das Frontend basiert auf Vuetify und ist auf eine klare, performante Self-Service-Nutzung ausgelegt. > „In der Chemie wächst mit jedem Markt und jedem Produkt auch die Verantwortung für korrekte Dokumentation. Unser Ziel ist es, diese Komplexität so zu strukturieren, dass sie kontrollierbar bleibt und weiteres Wachstum nicht ausbremst.“ > > Adde Adesokan Mit dem Datenblattportal entsteht eine technische Grundlage für die konsistente, aktuelle und kontrollierte Bereitstellung produktbezogener Pflichtdokumentation. Durch die klare Trennung von zentraler Datenverwaltung, Zugriffsschicht und Identity Management wird dieser Prozess langfristig stabil und skalierbar abgebildet. Mehr zu unserem Lösungsansatz zeigen wir im Bereich [Produktdaten und Regulatorik](https://polargold.de/produktdaten-regulatorik). **Kategorien:** Kundenportale, News, PIM & Produktdaten, Projekte, Regulatorik --- ### [DPOK 2019: Gold für das digitale Kundenmagazin MARITIME IMPACT](https://polargold.de/news/dpok-2019-maritime-impact) **Published:** Mai 24, 2019 **Author:** Adde Adesokan **Excerpt:** Wir freuen uns immer noch riesig, beim diesjährigen DPOK mit unserem Kunden DNV GL mit Gold ausgezeichnet worden zu sein! **Content:** Beim DPOK 2019, dem Deutschen Preis für Onlinekommunikation, waren wir mit unserem Kunden DNV GL in der Rubrik „Media & Tools“ nominiert. Wir freuen uns riesig mitteilen zu dürfen, dass wir mit unserer gemeinsam erarbeiteten Strategie in der Kategorie „Internal Magazine & Digital Publishing“ mit Gold ausgezeichnet wurden. Ein großes Dankeschön an alle Mitwirkenden und an die Jury für diese Entscheidung! - ![DPOK 2019: Auszeichnung für MARITIME IMPACT](https://mlrffvthvrbf.i.optimole.com/w:auto/h:auto/q:mauto/f:best/https://polargold.de/wp-content/uploads/2019/05/dpok-internal-magazine-digital-publishing.gif) - ![Digitales Kundenmagazin MARITIME IMPACT beim DPOK 2019](https://mlrffvthvrbf.i.optimole.com/w:auto/h:auto/q:mauto/f:best/https://polargold.de/wp-content/uploads/2019/05/dpok-internal-magazine-digital-publishing-2-1.gif) ## DPOK 2019: Gold für digitales B2B-Publishing „Prototype. Content Formats. MVP. Ein neuer Touchpoint entsteht.“ DNV GL ersetzt das gedruckte B2B Kundenmagazin MARITIME IMPACT und weitere neun schiffsspezifische Kundenmagazine komplett durch ein völlig neues Medium in digitaler Form – begleitend zur konzernweiten digitalen Transformation. Auf dem Weg dorthin spielten Prototypes und Workshops eine elementare Rolle, um ein MVP (Minimum Viable Product) zur Validierung des Touchpoints herzustellen. [Weiter zu Maritime Impact](https://dnvgl.com/mi) ![MARITIME IMPACT – digitales Kundenmagazin von DNV GL](data:image/svg+xml,%3Csvg%20viewBox%3D%220%200%201920%201080%22%20width%3D%221920%22%20height%3D%221080%22%20xmlns%3D%22http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%22%3E%3Crect%20width%3D%221920%22%20height%3D%221080%22%20fill%3D%22transparent%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E) [**Mehr über polargold**](https://polargold.de/agentur) **Kategorien:** News --- ### [German Design Award 2020 für MARITIME IMPACT](https://polargold.de/news/german-design-award-maritime-impact) **Published:** November 22, 2019 **Author:** Adde Adesokan **Content:** Mitte dieses Jahres konnten wir uns mit unserem Kunden DNV GL bereits über eine [Auszeichung beim Deutschen Preis für Onlinekommunikation](https://polargold.de/news/dpok-2019-maritime-impact) für das Content Hub „MARITIME IMPACT“ freuen. Jetzt haben wir einen weiteren Grund zu feiern, da wir beim German Design Award 2020 als „Winner“ in der Kategorie „Excellent Communications Design – Online Publications“ ausgezeichnet wurden. Vielen Dank an alle Mitwirkenden und selbstverständlich auch an die Jurymitglieder! [Weiter zu Maritime Impact](https://dnvgl.com/mi) ###### Weiterentwicklung und neue Projekte Seit dem Deutschen Preis für Onlinekommunikation haben wir gemeinsam mit DNV GL das Content Hub stetig weiterentwickelt und optimiert. Die neuen Formate Interview, Video und Slideshow, die sich zu dem Zeitpunkt noch im Test befanden, wurden den Redakteuren zur Verfügung gestellt und in aktuellen Artikeln bereits genutzt. Darüber hinaus sind wir sehr glücklich, mit DNV GL auch an weiteren spannenden Projekten zu arbeiten, die über den Bereich Maritime hinaus gehen. In den kommenden Wochen werden wir mit einem neuen Projekt Live gehen und sind schon auf die Resonanz dazu gespannt. [**Mehr über polargold**](https://polargold.de/agentur) **Kategorien:** News --- ### [E-Learning-Plattform für die Energiewende: NEW 4.0 Akademie der HAW Hamburg](https://polargold.de/news/e-learning-plattform-haw-hamburg) **Published:** Februar 1, 2022 **Author:** Adde Adesokan **Content:** ![](data:image/svg+xml,%3Csvg%20viewBox%3D%220%200%20344%20127%22%20width%3D%22344%22%20height%3D%22127%22%20xmlns%3D%22http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%22%3E%3Crect%20width%3D%22344%22%20height%3D%22127%22%20fill%3D%22transparent%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E)Die Zeit von Erdöl, Erdgas, Kohle und Kernenergie neigt sich dem Ende zu. Das lehren die Dozentinnen und Dozenten der [Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg](https://www.haw-hamburg.de "Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg") (HAW Hamburg), Norddeutschlands führender Hochschule. Diese Transformation, die wir unter dem Begriff Energiewende kennen, stellt uns vor große Herausforderungen. Eine neu entwickelte E-Learning-Plattform der HAW Hamburg, die NEW 4.0 Akademie, hat das Ziel, den aktuellen Forschungsstand rund um die Energiewende in modernen Formaten zu lehren. Das Projekt wird auf Basis von PHP 8 & Laravel 8 sowie Vue.js 3 & Prime Vue umgesetzt werden. Als Termin zur Veröffentlichung ist 3. Quartal 2022 geplant. **Kategorien:** News, PIM Projekte --- ## Seiten ### [Software für Unternehmen mit komplexen Produktdaten und Geschäftsprozessen.](https://polargold.de/) **Published:** März 29, 2019 **Author:** Adde Adesokan **Content:** Wir entwickeln PIM-Lösungen, Kundenportale und Datenplattformen, die Produktinformationen zentralisieren, Geschäftsprozesse automatisieren und digitalen Self-Service ermöglichen. --- ### [PIM Software – Produktdaten zentral verwalten](https://polargold.de/pim-software) **Published:** Juli 7, 2026 **Author:** Adde Adesokan --- ### [Produktdaten zentralisieren und mehrfach nutzen](https://polargold.de/produktdaten-zentralisieren) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Adde Adesokan --- ### [Produktdaten, Dokumente & Regulatorik zentral verwalten](https://polargold.de/produktdaten-regulatorik) **Published:** Februar 23, 2026 **Author:** Adde Adesokan --- ### [Digitale Lösungen](https://polargold.de/digitale-loesungen) **Published:** April 15, 2019 **Author:** Adde Adesokan --- ### [Pimcore Agentur & Beratung aus Hamburg](https://polargold.de/pim-pimcore) **Published:** Juli 26, 2019 **Author:** Adde Adesokan --- ### [Pimcore Partner Agentur](https://polargold.de/pimcore-pim-cms-dam-dxp) **Published:** April 4, 2022 **Author:** Adde Adesokan --- ### [B2B-Kundenportal entwickeln lassen](https://polargold.de/kundenportale-self-service-portale) **Published:** November 27, 2024 **Author:** Adde Adesokan --- ### [Digitaler Produktpass: Beratung & Umsetzung](https://polargold.de/digitaler-produktpass) **Published:** Januar 7, 2025 **Author:** Adde Adesokan --- ### [Von Typo3 zu Pimcore wechseln](https://polargold.de/typo3-cms-pimcore-wechsel) **Published:** Februar 11, 2022 **Author:** Adde Adesokan --- ### [Pimcore PIM einführen](https://polargold.de/pimcore-einfuehren) **Published:** Februar 3, 2022 **Author:** Adde Adesokan --- ### [Pimcore Optimierung für PIM, DAM, CMS, DXP und Enterprise](https://polargold.de/pimcore-pim-dam-cms-dxp-enterprise-optimierung) **Published:** Januar 31, 2022 **Author:** Adde Adesokan --- ### [Pimcore-Demo für PIM, CMS, DAM & Kundenportale](https://polargold.de/pimcore-demo) **Published:** Februar 11, 2022 **Author:** Adde Adesokan --- ### [Datenschutzerklärung](https://polargold.de/datenschutz) **Published:** März 29, 2019 **Author:** Adde Adesokan **Content:** ## Who we are Our website address is: https://polargold.de. ## What personal data we collect and why we collect it ### Comments When visitors leave comments on the site we collect the data shown in the comments form, and also the visitor’s IP address and browser user agent string to help spam detection. 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Effiziente Leadgenerierung und zentrale Verwaltung komplexer Herstellerdaten mit einer DXP und direkter ERP-Integration](https://polargold.de/case/dxp-pim-system-website-dekom) **Published:** April 7, 2025 **Author:** Adde Adesokan **Kategorien:** PIM Projekte --- ### [Lehmann & Voss - Kundenportal für die Erstellung rechtssicher Zertifikate und Warenbegleitdokumente](https://polargold.de/case/lehmann-voss-self-service-kunden-portal) **Published:** Februar 26, 2025 **Author:** Adde Adesokan --- ### [IGBCE BWS - Website und PIM-System](https://polargold.de/case/ig-bce-bws-website-und-pim-system) **Published:** April 26, 2021 **Author:** Adde Adesokan **Kategorien:** PIM Projekte --- ### [IGBCE BWS - Account- und Shop-Applikation](https://polargold.de/case/ig-bce-bws-account-und-shop-applikation) **Published:** Oktober 7, 2021 **Author:** Adde Adesokan --- ### [dSPACE – Nutzerzentrierter Website Relaunch](https://polargold.de/case/dspace-nutzerzentrierter-website-relaunch) **Published:** Dezember 16, 2021 **Author:** Adde Adesokan --- ### [Nagel Car Group – Digitaler Ersatzteilvertrieb](https://polargold.de/case/nagel-car-group-digitaler-ersatzteilvertrieb) **Published:** Mai 14, 2020 **Author:** Adde Adesokan **Kategorien:** PIM Projekte --- ### [DNV – Technology Outlook](https://polargold.de/case/dnv-technology-outlook) **Published:** Februar 3, 2020 **Author:** Adde Adesokan --- ### [MSG Online GmbH – Product Information Management (PIM) und Digital Asset Management (DAM)](https://polargold.de/case/msg-online-gmbh-pim-golden-record-dam) **Published:** Dezember 28, 2023 **Author:** Adde Adesokan **Kategorien:** PIM Projekte --- ### [Senix Tools – Digital Experience Platform](https://polargold.de/case/senix-tools-digital-experience-platform) **Published:** April 24, 2020 **Author:** Adde Adesokan **Kategorien:** PIM Projekte --- ### [XING SE – Arbeitsmarktbarometer](https://polargold.de/case/xing-arbeitsmarktbarometer) **Published:** April 26, 2019 **Author:** Adde Adesokan --- ### [:be AG und Beteiligungen - 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